Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit umfasst persönliches Wohlbefinden, Zufriedenheit, Selbst-bewusstsein, Beziehungsfähigkeit, Alltagsbewältigung und Arbeitsfähigkeit. Sie ist kein Zustand, sondern ein dynamischer Prozess der Anpassung an die sich verändernde Umwelt.

18.01.2017

Die «vergessenen Kinder» sichtbar machen – Kinder psychisch kranker Eltern

Psychische Gesundheit. Kinder bedeuten Zukunft. Damit sie sich auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben bestmöglich entfalten können, benötigen sie stabile Beziehungen. Psychisch erkrankten Elternteilen ist es aber oft nicht möglich, ihren Kindern genau das zu geben. Lange Zeit galten Kinder psychisch erkrankter Eltern deshalb als «vergessene Kinder», und ein Blick auf sie blieb häufig auch von Seiten der Versorgung aus. Wikip, das Winterthurer Präventions- und Versorgungsprojekt für Kinder psychisch kranker Eltern, arbeitet seit 2010 daran, Lösungen für die bedarfsgerechte Unterstützung und eine angemessene Versorgung der betroffenen Familien zu etablieren. Nach dem Vorbild integrierter Versorgungsmodelle bindet das Projekt heute alle relevanten regionalen Versorgungssysteme in die Arbeit ein. mehr

24.11.2016

Bund, Kantone und Privatsektor vereint gegen nichtübertragbare Krankheiten

Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Der Bund, die Kantone und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz verstärken ihre Zusammenarbeit im Präventionsbereich. Der Massnahmenplan für die Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten wurde im Rahmen des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik von Bund und Kantonen genehmigt. Ausserdem verabschiedete der Dialog Massnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und einen Aktionsplan zur Suizidprävention. mehr

24.11.2016

Verlängerung der Nationalen Demenzstrategie

Nationale Demenzstrategie 2014-2019. Die seit 2014 laufende Nationale Demenzstrategie hat zum Ziel, die Behandlung, Betreuung und Pflege demenzkranker Menschen zu optimieren und dadurch die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Bis heute wurden zwei Drittel der Strategieprojekte gestartet und erste Resultate erzielt. Die bisherige Laufzeit reicht jedoch nicht aus, um in allen 18 Projekten konkrete Ergebnisse zu erzielen. Bund, Kantone und weitere Akteure werden deshalb die Strategie bis 2019 weiterführen. Bis 2019 sollen Instrumente für eine bedarfsgerechte und qualitätsorientierte Versorgung demenzkranker Menschen vorliegen. mehr

24.11.2016

Aktionsplan «Suizidprävention» gutgeheissen

Der Aktionsplan geht ab 2017 in die Umsetzung. In der Schweiz sterben zwei bis drei Menschen pro Tag durch nicht-assistierten Suizid. Die Vorstellung, dass Suizidwillige nicht von ihrem Vorhaben abzubringen sind und es wiederholt versuchen werden, ist weit verbreitet. Der Suizidprävention stehen aber eine Vielzahl bewährter Massnahmen zur Verfügung. Der Bundesrat und der Dialog Nationale Gesundheitspolitik haben eben den Aktionsplan «Suizidprävention» verabschiedet. Dieser geht ab 2017 in die Umsetzung. Die darin enthaltenen Massnahmen richten sich sowohl an die Bevölkerung als auch an Fachpersonen. mehr

24.11.2016

Die psychische Gesundheit verstärkt fördern

Massnahmen zur psychischen Gesundheit in der Schweiz. Unter der Federführung der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz werden ab 2017 Kantonale Programme zur psychischen Gesundheit (KAP) lanciert. Diese Programme werden über den Prämienzuschlag im KVG finanziert. Der Bund selbst ist bestrebt, die Anliegen im Bereich psychische Gesundheit in seine Aktivitäten zu integrieren. mehr

22.09.2016

Reden kann retten

Suizidprävention. «Reden kann retten»: Unter diesem Slogan starten die SBB und der Kanton Zürich eine gemeinsame Kampagne zur Verhinderung von Suiziden. Angesprochen werden gefährdete Personen und ihr Umfeld. Sie sollen ermuntert werden, über Suizidgedanken zu sprechen und Hilfsangebote zu nutzen. Unterstützt wird die Kampagne von der Dargebotenen Hand und weiteren Partnern. mehr

06.09.2016

Die «neue» IV: Brückenbauerin und Begleiterin

Forum Stefan Ritler. Von der Geburt bis zur Altersrente ist die Invalidenversicherung ein verlässlicher Versicherer gegen bestimmte gesundheitliche Risiken und gesundheitlich bedingte Erwerbseinbussen. Mit den letzten Revisionen hat die IV ihren Werkzeugkasten erweitert, um die Eingliederungsfähigkeit für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Aktuelle Evaluationsergebnisse zeigen nun, dass sie auf einem guten Weg ist, dieses Ziel zu erreichen. Der Länderbericht «Mental health and work» (2014) der OECD zeigte auch deutlich auf, dass die Schweiz in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Ausbildungswesen, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Sozialversicherungen hervorragend aufgestellt ist. Optimierungspotenzial hat die OECD hingegen bei der Koordination zwischen den erwähnten Bereichen und bei den Hilfeleistungen für junge Menschen und Menschen mit psychischen Problemen festgestellt. mehr

10.06.2016

Gemeinsam gegen Suizid

Suizidprävention. Unter Federführung des Bundesamts für Gesundheit erarbeiten Bund, Kantone und Gesundheitsförderung Schweiz einen «Aktionsplan Suizidprävention». Zurzeit werden die zahlreichen Rückmeldungen aus der Konsultation ausgewertet. mehr

16.05.2016

Aus erster Hand

Editorial Margreet Düetz Schmucki. Wer sich mit gesundheitlichen Themen befasst, wird sich bald bewusst, wie bedeutsam die psychische Gesundheit ist. Die psychische Gesundheit prägt unser Wohlbefinden entscheidend mit. Psychische Krankheiten hingegen können unsere Lebensqualität, besonders auch unsere Beziehungen zum Umfeld, stark beeinträchtigen. Diese Erkenntnis hat in den vergangenen Jahrzehnten zu verschiedensten Projekten und Initiativen in Prävention und Gesundheitsförderung, in der Gesundheitsversorgung, aber auch im Bildungswesen und in der Arbeitswelt geführt. mehr

16.05.2016

Psychische Gesundheit in der Gesundheitspolitik

Leitartikel Psychische Gesundheit. Psychische Krankheiten verursachen viel Leid, sowohl bei den direkt Betroffenen als auch bei den Angehörigen. Damit ihr Leid und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten gesenkt werden können, bedarf es eines verstärkten Engagements, einer verbesserten Koordination der bisherigen Aktivitäten sowie einer verstärkten Vernetzung aller Akteure im Bereich psychische Gesundheit. mehr