Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit umfasst persönliches Wohlbefinden, Zufriedenheit, Selbst-bewusstsein, Beziehungsfähigkeit, Alltagsbewältigung und Arbeitsfähigkeit. Sie ist kein Zustand, sondern ein dynamischer Prozess der Anpassung an die sich verändernde Umwelt.

04.09.2017

Stigma – die zweite Krankheit

Psychische Gesundheit. Stigmatisierung ist eine Form sozialer Diskriminierung. Sie stellt für Menschen mit psychischen Erkrankungen eine zusätzliche Belastung zur eigenen Krankheit dar – auch für ihre Angehörigen. Suchterkrankte sind besonders von Stigmatisierung betroffen und werden mehrfach marginalisiert. mehr

07.07.2017

Förderung der Psychischen Gesundheit in der Schule

Bericht. Rund 10 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz leiden an einer psychischen Störung, rund 20 Prozent weisen Auffälligkeiten des Erlebens und Verhaltens auf. Was kann die Schule, was können Lehrerinnen und Lehrer zur Förderung der Psychischen Gesundheit der Kinder und Jugendlichen tun? Welche Unterstützung wünschen sie sich? Was wird bereits getan? Welche Angebote stehen den Schulen zur Verfügung? Diese und weitere Fragen hat eine Arbeitsgruppe von bildung+gesundheit Netzwerk Schweiz beantwortet und in einem Bericht 13 Empfehlungen festgehalten. mehr

30.06.2017

Angehörige suizidaler Menschen und Hinterbliebene nach Suizid

Aktionsplan Suizidprävention. Im Auftrag der eidgenössischen Räte haben Bund und Kantone zusammen mit der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz und weiteren Akteuren den Aktionsplan Suizidprävention erarbeitet. Dieser wurde im November 2016 verabschiedet. Ziel ist es, bis 2030 jährlich rund 300 Todesfälle durch nicht assistierten Suizid zu verhindern, die Angehörigen und Nahestehenden grosses Leid bringen. mehr

30.06.2017

«Die Angehörigen haben ein Anhörungsrecht.»

5 Fragen an Sibylle Glauser. Die Psychologin ist Präsidentin des Netzwerks Angehörigenarbeit Psychiatrie (NAP), leitet die Angehörigenberatung der Universitären psychiatrischen Dienste Bern (UPD AG) und ist Mitglied des Care Teams des Kantons Bern, das notfallpsychologische Unterstützung leistet. Mit spectra spricht Sibylle Glauser über die Angehörigenarbeit in der Psychiatrie, auch als Betroffene – ihr Bruder leidet seit vielen Jahren an Schizophrenie. Wir erfahren, wie wichtig Gespräche mit Angehörigen im Sinne der Fremdanamnese sowohl dem Kranken zugutekommen als auch den Angehörigen, die dadurch Wertschätzung und Entlastung erfahren. mehr

18.01.2017

Die «vergessenen Kinder» sichtbar machen – Kinder psychisch kranker Eltern

Psychische Gesundheit. Kinder bedeuten Zukunft. Damit sie sich auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben bestmöglich entfalten können, benötigen sie stabile Beziehungen. Psychisch erkrankten Elternteilen ist es aber oft nicht möglich, ihren Kindern genau das zu geben. Lange Zeit galten Kinder psychisch erkrankter Eltern deshalb als «vergessene Kinder», und ein Blick auf sie blieb häufig auch von Seiten der Versorgung aus. Wikip, das Winterthurer Präventions- und Versorgungsprojekt für Kinder psychisch kranker Eltern, arbeitet seit 2010 daran, Lösungen für die bedarfsgerechte Unterstützung und eine angemessene Versorgung der betroffenen Familien zu etablieren. Nach dem Vorbild integrierter Versorgungsmodelle bindet das Projekt heute alle relevanten regionalen Versorgungssysteme in die Arbeit ein. mehr

24.11.2016

Bund, Kantone und Privatsektor vereint gegen nichtübertragbare Krankheiten

Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Der Bund, die Kantone und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz verstärken ihre Zusammenarbeit im Präventionsbereich. Der Massnahmenplan für die Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten wurde im Rahmen des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik von Bund und Kantonen genehmigt. Ausserdem verabschiedete der Dialog Massnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und einen Aktionsplan zur Suizidprävention. mehr

24.11.2016

Verlängerung der Nationalen Demenzstrategie

Nationale Demenzstrategie 2014-2019. Die seit 2014 laufende Nationale Demenzstrategie hat zum Ziel, die Behandlung, Betreuung und Pflege demenzkranker Menschen zu optimieren und dadurch die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Bis heute wurden zwei Drittel der Strategieprojekte gestartet und erste Resultate erzielt. Die bisherige Laufzeit reicht jedoch nicht aus, um in allen 18 Projekten konkrete Ergebnisse zu erzielen. Bund, Kantone und weitere Akteure werden deshalb die Strategie bis 2019 weiterführen. Bis 2019 sollen Instrumente für eine bedarfsgerechte und qualitätsorientierte Versorgung demenzkranker Menschen vorliegen. mehr

24.11.2016

Aktionsplan «Suizidprävention» gutgeheissen

Der Aktionsplan geht ab 2017 in die Umsetzung. In der Schweiz sterben zwei bis drei Menschen pro Tag durch nicht-assistierten Suizid. Die Vorstellung, dass Suizidwillige nicht von ihrem Vorhaben abzubringen sind und es wiederholt versuchen werden, ist weit verbreitet. Der Suizidprävention stehen aber eine Vielzahl bewährter Massnahmen zur Verfügung. Der Bundesrat und der Dialog Nationale Gesundheitspolitik haben eben den Aktionsplan «Suizidprävention» verabschiedet. Dieser geht ab 2017 in die Umsetzung. Die darin enthaltenen Massnahmen richten sich sowohl an die Bevölkerung als auch an Fachpersonen. mehr

24.11.2016

Die psychische Gesundheit verstärkt fördern

Massnahmen zur psychischen Gesundheit in der Schweiz. Unter der Federführung der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz werden ab 2017 Kantonale Programme zur psychischen Gesundheit (KAP) lanciert. Diese Programme werden über den Prämienzuschlag im KVG finanziert. Der Bund selbst ist bestrebt, die Anliegen im Bereich psychische Gesundheit in seine Aktivitäten zu integrieren. mehr

22.09.2016

Reden kann retten

Suizidprävention. «Reden kann retten»: Unter diesem Slogan starten die SBB und der Kanton Zürich eine gemeinsame Kampagne zur Verhinderung von Suiziden. Angesprochen werden gefährdete Personen und ihr Umfeld. Sie sollen ermuntert werden, über Suizidgedanken zu sprechen und Hilfsangebote zu nutzen. Unterstützt wird die Kampagne von der Dargebotenen Hand und weiteren Partnern. mehr