Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit umfasst persönliches Wohlbefinden, Zufriedenheit, Selbst-bewusstsein, Beziehungsfähigkeit, Alltagsbewältigung und Arbeitsfähigkeit. Sie ist kein Zustand, sondern ein dynamischer Prozess der Anpassung an die sich verändernde Umwelt.

10.06.2016

Gemeinsam gegen Suizid

Suizidprävention. Unter Federführung des Bundesamts für Gesundheit erarbeiten Bund, Kantone und Gesundheitsförderung Schweiz einen «Aktionsplan Suizidprävention». Zurzeit werden die zahlreichen Rückmeldungen aus der Konsultation ausgewertet. mehr

16.05.2016

Aus erster Hand

Editorial Margreet Düetz Schmucki. Wer sich mit gesundheitlichen Themen befasst, wird sich bald bewusst, wie bedeutsam die psychische Gesundheit ist. Die psychische Gesundheit prägt unser Wohlbefinden entscheidend mit. Psychische Krankheiten hingegen können unsere Lebensqualität, besonders auch unsere Beziehungen zum Umfeld, stark beeinträchtigen. Diese Erkenntnis hat in den vergangenen Jahrzehnten zu verschiedensten Projekten und Initiativen in Prävention und Gesundheitsförderung, in der Gesundheitsversorgung, aber auch im Bildungswesen und in der Arbeitswelt geführt. mehr

16.05.2016

Psychische Gesundheit in der Gesundheitspolitik

Leitartikel Psychische Gesundheit. Psychische Krankheiten verursachen viel Leid, sowohl bei den direkt Betroffenen als auch bei den Angehörigen. Damit ihr Leid und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten gesenkt werden können, bedarf es eines verstärkten Engagements, einer verbesserten Koordination der bisherigen Aktivitäten sowie einer verstärkten Vernetzung aller Akteure im Bereich psychische Gesundheit. mehr

16.05.2016

Direkte und indirekte Kosten von psychischen Erkrankungen und anderen nichtübertrabaren Krankheiten (NCD) in der Schweiz

Infografik. Quelle: «Die Kosten der nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz», ZHAW, Universität Zürich und Polynomics, 2014 mehr

16.05.2016

Aktiv gegen Stigmatisierung von psychischen Krankheiten

Projekte/Aktionstage. Obwohl psychische Krankheiten in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen haben, sind Erkrankungen wie Depressionen, Burnout oder Psychosen immer noch mit Stigmata und Tabus belegt. Während dem Bund die gesetzliche Grundlage fehlt, um in diesem Bereich präventiv zu wirken, engagieren sich viele NGOs mit Kampagnen und anderen Aktivitäten für die Prävention, die Entstigmatisierung und die Aufklärung im Bereich psychische Krankheiten. Eine kleine Tour d’Horizon. mehr

16.05.2016

«Psychische Gesundheit zu fördern, ist kein Luxus»

Kurzinterview Fabienne Amstad. Die Arbeitspsychologin und Leiterin des Bereichs Psychische Gesundheit bei Gesundheitsförderung Schweiz über den gesell-schaftlichen Stellenwert psychischer Erkrankungen, über Gesundheit am Arbeitsplatz und über die Aufgabe jedes Einzelnen, sich um seine eigene psychische Gesundheit und jene seiner Mitmenschen zu kümmern. mehr

16.05.2016

Psychische Gesundheit am und durch den Arbeitsplatz

Forum Andreas Daurù. Aus Studien geht hervor, dass psychische Erkrankungen und deren Folgen durchschnittlich 3,2% der Gesamtkosten eines Unternehmens ausmachen, bei 10% der Firmen sind es sogar über 8% der Gesamtkosten. Diese Zahlen sagen einiges über die Auswirkungen von psychisch erkrankten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die Kostenlast eines Unternehmens aus. Auf keinen Fall dürfen wir diese Zahlen durch die Brille eines Homo oeconomicus betrachten, denn dieses Phänomen hat vor allem auch einen gesamtgesellschaftlichen Aspekt: Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind für die Betroffenen mit einem grossen Leidensdruck verbunden, und dieser Leidensdruck wirkt sich nicht selten schnell auf deren familiäres und soziales Umfeld aus. Somit gehen die Auswirkungen psychischer Erkrankungen weit über eine rein finanzielle Belastung des Unternehmens hinaus. Menschen mit einer psychischen Belastung oder einer psychischen Krise brauchen Halt und Sicherheit. Nicht selten finden sie dies, wenn sie im Arbeitsprozess bleiben können. Dies geht jedoch oft nicht ohne eine gewisse Unterstützung und das Verständnis von Seiten des Arbeitgebers mehr

16.05.2016

Suchtprävention in KMU: Wo liegt das Potenzial?

Betriebliche Prävention. Etwa zwei Millionen Menschen arbeiten in der Schweiz in kleinen und mittleren Unternehmen. Ein grosser Teil der Bevölkerung könnte also im Arbeitsalltag mit Präventionsthemen erreicht werden, insbesondere die vielen jungen Menschen, die eine Lehre in einer KMU absolvieren. Aber wird diese Möglichkeit auch genutzt? Zwei Studien von Sucht Schweiz sind dieser Frage nachgegangen. mehr

16.05.2016

Für körperlich und seelisch gesunde Mitarbeitende

MWell – Gesundheit im Betrieb. Migros Waadt hat im Januar das Pilotprojekt MWell lanciert. Auf Basis individueller Untersuchungen in den vier Handlungsfeldern Ergonomie, Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit wird ein Gesundheitsprofil für alle Mitarbeitenden erstellt. Aufgrund dieses Profils, welches mit einer Internetplattform verbunden ist, können gleichzeitig individuelle Massnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und strukturelle Vorkehrungen auf firmenübergreifender Ebene erstellt werden. Die ersten Resultate werden Mitte 2016 erwartet. mehr

16.05.2016

Ein Standardwerk zum Thema Demenz, das Perspektiven aufzeigt

Neue Publikation. Demenz – die neue Volkskrankheit – verunsichert zutiefst. Die regelmässigen Meldungen von neuen, endlich wirksamen Medikamenten, wecken Hoffnung auf den medizinischen Durchbruch – doch nach wie vor gibt es keinen Wirkstoff, der diese Krankheit heilen kann. Es ist deshalb an der Zeit, den vielen direkt und indirekt Betroffenen auf fundierte Basis zu zeigen, was tatsächlich hilft. mehr