Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit umfasst persönliches Wohlbefinden, Zufriedenheit, Selbst-bewusstsein, Beziehungsfähigkeit, Alltagsbewältigung und Arbeitsfähigkeit. Sie ist kein Zustand, sondern ein dynamischer Prozess der Anpassung an die sich verändernde Umwelt.

16.05.2016

Jede zehnte Person nimmt Schlaf- oder Beruhigungsmittel

Suchtmonitoring. Gut jede zehnte über 15-jährige Person in der Schweiz hat in den letzten zwölf Monaten ein Schlaf- oder Beruhigungsmittel zu sich genommen. Frauen nehmen fast doppelt so häufig Beruhigungs- und Schlafmittel ein wie Männer. Am stärksten verbreitet ist die Einnahme bei älteren Menschen über 74 Jahren und in der italienischsprachigen Schweiz. Bei gut 40% der Fälle handelt es sich um ein Benzodiazepin oder ein dem Benzodiazepin ähnliches Medikament – ein Wirkstoff, der rasch abhängig machen kann. Diese Zahlen gehen aus zwei Befragungen zum Thema psychoaktive Medikamente hervor, die 2014 im Rahmen des Suchtmonitorings Schweiz durchgeführt wurden. mehr

15.05.2016

Ständerat Joachim Eder: «Mit dem Thema psychische Gesundheit kann man keine politischen Lorbeeren ernten.»

Interview Joachim Eder. Er vertritt seit fünf Jahren den Kanton Zug im Ständerat und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Anliegen der psychischen Gesundheit und für die Prävention. «spectra» traf Ständerat Joachim Eder (FDP) im Bundeshaus zu einem Gespräch über die parlamentarische Gruppe «psychische Gesundheit», über den schweren Stand dieses Themas in der Politik – aber auch über mögliche Lösungen, um Vorurteile und Stigmatisierung zu überwinden. mehr

10.09.2015

Welttag der Suizidprävention

10. September. Jedes Jahr erinnern weltweit verschiedene Organisationen am 10. September an die Menschen, die durch Suizid sterben. mehr

31.08.2015

Ursula Koch: «Prävention bedeutet den Erhalt der Gesundheit und hat in meinen Augen viel mit Lebenslust zu tun.»

Sechs Fragen an Ursula Koch. Die Psychologin und Public-Health-Spezialistin Ursula Koch hat 2009 als Leiterin der Sektion Alkohol & Tabak im Bundesamt für Gesundheit (BAG) angefangen und leitet seit 2011 gemeinsam mit Roy Salveter die Abteilung nationale Präventionsprogramme (NPP) mit den fünf Sektionen Alkohol, Tabak, Ernährung & Bewegung, Drogen und Grundlagen/Forschung. Nun verlässt Ursula Koch das BAG, um bei der Krebsliga eine neue Herausforderung anzunehmen. Im spectra-Interview schildert sie ihre Erfahrungen kurz vor dem Abschied vom BAG. mehr

14.07.2015

Wirksame Frühinterventionen gegen Vergesslichkeit im Alter

Internationales Demenz-Symposium. Mangelnde Konzentration und zunehmende Vergesslichkeit sind Vorzeichen einer demenziellen Erkrankung, die bis zum Verlust des selbstständigen Lebens führen kann. Anfangs Juni tauschten sich am ersten länderübergreifenden Demenz-Symposium auf Einladung der Schweiz rund 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Forschung und Praxis darüber aus, wie das Gesundheitswesen und die Gesellschaft dieser Herausforderung begegnen können. mehr

29.05.2015

Neue Plattform für Palliative Care lanciert

Palliative Care und Bericht psychische Gesundheit. Der Dialog Nationale Gesundheitspolitik hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, die «Nationale Strategie Palliative Care» in eine Plattform zu überführen. Damit werden die Bestrebungen weitergeführt, allen Menschen in Palliativpflege Zugang zu qualitativ guten Angeboten zu sichern. Zudem haben Bund und Kantone einen Bericht zur psychischen Gesundheit in der Schweiz verabschiedet und die Diskussion zu den Herausforderungen in der Langzeitpflege aufgenommen. mehr

16.02.2015

Ritalin-Missbrauch und Neuroenhancement sind wenig verbreitet

Ritalin/Leistungssteigernde Arznei­mittel. In der Schweiz entspricht der therapeutische Umgang mit methylphenidathaltigen Arzneimitteln wie Ritalin weitgehend den medizinischen Empfehlungen. Auch was den Missbrauch verschreibungspflichtiger Arzneimittel zur geistigen oder körperlichen Leistungssteigerung (Neuroen­hancement) angeht, besteht derzeit wenig Grund zu einer strengeren Regulierung. Dies zeigt ein Bericht, den das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Auftrag des Bundesrats erstellt hat. mehr

01.12.2014

Suizidprävention – eine ewig junge Forderung

Forum Barbara Weil. 2012 nahmen sich in der Schweiz 285 Frauen und 752 Männer das Leben. Sie hinterliessen je fünf bis zehn Angehörige und Nahestehende in grosser Trauer ob der unbegreiflichen Tat. mehr

01.09.2014

Demenzstrategie – erste Projekte sind lanciert

Nationale Demenzstrategie 2014–2017. Die ersten vier Projekte in den Bereichen Sensibilisierung, Diagnostik, Finanzierung und Verbesserung der Datenlage sind lanciert. mehr

01.09.2014

Lebensqualität – auch im hohen Alter

Forum Werner Schärer. Pro Senectute und die Kirchen haben unter dem Titel «Alles hat seine Zeit» eine gemeinsame Kampagne gestartet, die das «vierte» Alter ins Zentrum stellt. Wir unterscheiden heute zwischen einem «dritten», aktiven Alter, in welchem Frauen und Männer nach der Pensionierung ihre gewohnte Lebensweise weiterführen können, und einem «vierten», fragilen Alter, in welchem die Kräfte allmählich oder rasch nachlassen. Während für Menschen im dritten Alter die Autonomie im Vordergrund steht, sind Menschen des vierten Alters auf Unterstützung und oft auch auf Pflege angewiesen. mehr