Sucht

Alkohol, illegale Drogen und Tabak verursachen viel Leid für die Betroffenen und hohe Kosten für die Gesellschaft. Zu den «klassischen» Abhängigkeiten kommen «neue» Suchtformen wie Medikamentenabhängigkeit, Geldspielsucht oder die exzessive Internetnutzung.

19.01.2017

Wie weiter in der Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten?

14. Tagung der Kantonalen Alkohol-Aktionspläne (KAP). Über 100 Personen aus allen drei Sprachregionen der Schweiz stellten sich an der 14. Tagung der Kantonalen Alkohol-Aktionspläne, kurz KAP, die Frage: «Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten: Wie weiter?» Dabei standen an diesem 8. November die Diskussion der aktuellen alkoholpolitischen Handlungsspielräume und ein Rückblick auf das Nationale Programm Alkohol im Vordergrund. Allen Teilnehmenden gemeinsam war der Berührungspunkt zu alkoholpolitischen Fragestellungen. Die Hintergründe jedoch waren vielseitig: Personen aus den Bereichen Sucht, Gesundheit, Prävention, Behandlung, Soziales, Handel, Gewerbe, Lebensmittelinspektorate, Polizei und Justiz sowie der Politik zählten zu den Teilnehmenden. Hauptzielgruppe waren die Vertreterinnen und die Vertreter der Kantonsverwaltungen. mehr

18.01.2017

Lust statt Frust beim Reden über Alkohol

Früherkennung. frustrieÜbermässiger Alkoholkonsum verursacht viel Leid und hohe Kosten. Je früher Alkoholprobleme erkannt werden, umso einfacher kann süchtig machendes Verhalten verändert werden. Ärztinnen und Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung, wenn sie ihre Patientinnen und Patienten auf den Alkoholkonsum ansprechen. Doch das will gelernt sein! mehr

18.01.2017

Selbst ein sehr geringer Zigarettenkonsum hat Auswirkungen auf die Gesundheit

Fünf Fragen an Prof. Jacques Cornuz. Der Direktor der medizinischen Universitätspoliklinik in Lausanne engagiert sich stark in der Lehre und Forschung, und spezifisch im Bereich der Tabakentwöhnung. Wir sprachen mit ihm über die Kurzinterventionen zum Rauchstopp. mehr

18.01.2017

Passanten erzählen, wie sie den Rauchstopp geschafft haben

Rauchstopp. Fast eine Million Menschen in der Schweiz wollen endlich aufhören zu rauchen. Das wissen wir aus Umfragen. Passanten erzählen in Smoke-Free-Spots, wie sie den Rauchstopp erfolgreich umgesetzt haben. Dabeigibt es auch sehr persönliche Wege. mehr

02.12.2016

Bundesrat verstärkt die Suchtprävention

Strategie Sucht 2017–2024. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Dezember 2016 den Massnahmenplan zur Nationalen Strategie Sucht 2017–2024 genehmigt. Ziel der Strategie ist es, die Gesundheitskompetenz aller zu stärken, Suchterkrankungen zu verhindern, suchtgefährdete Menschen frühzeitig zu unterstützen und den betroffenen Menschen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wird den Massnahmenplan gemeinsam mit den wichtigsten Partnern umsetzen. mehr

10.10.2016

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Risikoverhalten bleibt konstant

Öffentliche Gesundheit. In der Schweiz raucht ein Viertel der Bevölkerung, und ein Fünftel weist einen risikoreichen Alkoholkonsum auf, wie das Suchtmonitoring für das Jahr 2015 zeigt. Seit einigen Jahren verharrt dieses Konsumverhalten somit auf hohem Niveau. Die Auswirkungen wiegen schwer: Rauchen und Alkohol sind zusammen mit einer unausgewogenen Ernährung und Bewegungsmangel zentrale Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. mehr

10.10.2016

«Kein Medikament ist so wirksam wie der Rauchstopp.»

Interview Prof. Dr. med Andreas Hoffmann. Der Basler Kardiologe ist Mitglied des Ausschusses des Stiftungsrats und Vorsitzender der Kommission Patienten der Schweizerischen Herzstiftung. Er war langjähriger Dozent an der Universität in Basel und führte eine Praxis als Kardiologe. «spectra» sprach mit Professor Hoffmann über die Risikofaktoren Rauchen und Alkohol, Cannabis und Stress auf Herz und Kreislauf und über die Präventions-Herausforderungen der kommenden Jahre. mehr

10.10.2016

Neue Wege im Umgang mit Cannabis

Internationale Modelle der Cannabisregulierung. Mehrere Länder sind aktuell bestrebt, den Cannabiskonsum – auf unterschiedliche Weise – zu regulieren. Diese Erfahrungen können auch für die Schweiz von Bedeutung sein, denn sie gehört in Europa zu den Hochkonsumländern. Sucht Schweiz hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die verschiedenen Regulierungsmodelle in einem Bericht gegenübergestellt. Erste Erkenntnisse zu diesen Ansätzen liegen vor, ihre mittel- und längerfristigen Auswirkungen lassen sich aber noch nicht abschätzen. mehr

10.10.2016

SafeZone.ch: Guter Start auf einem langen Weg

Onlineportal für Suchtberatung. Im April 2014 wurde SafeZone.ch, das Internetportal für kostenlose und anonyme Onlineberatungen zu Suchtfragen auf Deutsch und kurz darauf auf Italienisch aufgeschaltet. Das Portal soll sich schrittweise als nationale Anlaufstelle für niederschwellige, anonyme Suchtberatungen etablieren. Wie wurde SafeZone.ch in den ersten zwei Jahren genutzt? Was sind die Erfahrungen der beteiligten Akteure, was die nächsten Hürden auf dem Weg zum erklärten Ziel? Diese Fragen beantwortet der Evaluationsbericht aus der Begleitforschung durch das ISGF zur Pilotphase. mehr

06.09.2016

Wie viel Alkohol ist zu viel?

Alkoholpräventionskampagne. Alle wissen: Zu viel Alkohol ist schädlich. Aber wann genau kippt die Lockerheit in den Leichtsinn, der Schwips in den Rausch, die Annäherung in eine Belästigung? Kurz: Wie viel ist zu viel? Die aktuelle Kampagne des Bundesamts für Gesundheit und seiner Partner will die Schweizer Bevölkerung dazu anregen, diese Fragen für sich zu beantworten. Im September 2016 läuft die zweite Welle. mehr