Sucht

Alkohol, illegale Drogen und Tabak verursachen viel Leid für die Betroffenen und hohe Kosten für die Gesellschaft. Zu den «klassischen» Abhängigkeiten kommen «neue» Suchtformen wie Medikamentenabhängigkeit, Geldspielsucht oder die exzessive Internetnutzung.

04.09.2017

Den Gesundheitszustand und die Lebensqualität in jeder Lebensphase verbessern

Sucht im Alter. Im Rahmen der nationalen Strategien Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) sind ältere Menschen eine wichtige Zielgruppe. Ihre Relevanz wird durch die demografische Alterung noch verstärkt: Gemäss Bundesamt für Statistik wird sich die Anzahl der Menschen über 65 Jahre bis 2045 beinahe verdoppeln. Diese Aussichten verdeutlichen die Bedeutung gesundheitsfördernder Massnahmen, die zu längerer Autonomie beitragen und die Gesundheitssysteme entlasten. mehr

04.09.2017

«Der Glücksspieler, der 100 000 Franken verliert, wird als dissozial, charakterschwach und als verschwenderisch stigmatisiert.»

Verhaltenssüchte / 5 Fragen an ... Unser Gesprächspartner Renanto Poespodihardjo ist seit 2009 leitender Psychologe Ambulanz für Verhaltenssüchte an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Zuvor hat er viele Jahre im Bereich der Heroinabhängigkeit und der anderen illegalen Drogen gearbeitet. Einst mit 50 Prozent dotiert, ist sein Tätigkeitsbereich heute auf eine ganze Abteilung angewachsen. Zusammen mit seinem Team bildet er ein Kompetenzzentrum für Verhaltenssüchte. Im Interview erklärt er uns, was Verhaltenssüchte sind, was sie anrichten können und wie etwa Schadensminderung im Bereich der Glücksspielsucht ausschauen könnte. mehr

04.09.2017

CBD – ein noch wenig bekannter Wirkstoff von Cannabis

Wissen. Seit rund einem Jahr erleben CBD-haltige Produkte, allen voran THC-armes Cannabis mit hohen CBDWerten, einen regelrechten Boom. Während die einen CBD als Wundermittel sehen, weckt es bei anderen Befürchtungen. Aber was ist CBD überhaupt und wie kommt es, dass Cannabis legal in Umlauf kam? Vor welchen Herausforderungen steht die Prävention? mehr

04.09.2017

Suchtprävention: quo vadis? Der Versuch einer Antwort

Forum Petra Baumberger. Suchtprävention: quo vadis? Mit dieser Frage setzen sich die Fachpersonen der Suchtprävention auseinander, seit es die Suchtprävention gibt. Und ich wage zu behaupten, dass sich die Suchtprävention seit ihrem Bestehen schon viele Male neu erfunden, sich einem veränderten Zeitgeist und neuen Forschungserkenntnissen angepasst hat. Dadurch hat sie immer wieder den Willen und die Bereitschaft, sich zu verändern, Ideenreichtum und professionelles Handeln bewiesen. Quo vadis? Die Frage ist für die Suchtprävention keineswegs neu. mehr

01.07.2017

Dialogwoche Alkohol vom 11. – 21. Mai 2017

Wie viel ist zu viel? Die diesjährige Dialogwoche Alkohol fand vom 11. -21 Mai statt. Unter dem Motto: „Wie viel ist zu viel?“ wurden schweizweit verschiedenste Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Theaterstücke, Ausstellungen, Diskussionsrunden oder Shows durchgeführt. Im Zentrum all dieser Aktionen stand die Frage nach dem „Zu viel an Alkohol“ und regte jeden und jede an, über seinen Konsum und die eigene Grenze nachzudenken. Denn in der Schweiz trinkt jede fünfte Person chronisch oder punktuell zu viel. Die Dialogwoche wurde bereits zum vierten Mal vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seinen Partnern organisiert. Das BAG dankt allen Teilnehmenden herzlich für ihren Einsatz. mehr

30.06.2017

Rauchfreie Luft – gesunde Kinder

Passivrauchschutz. Eltern von Kleinkindern auf ihr problematisches Rauchverhalten anzusprechen, ist keine leichte Aufgabe. Dank Schulungen im Rahmen des Projekts «Rauchfreie Luft – gesunde Kinder» fühlen sich Gesundheitsfachpersonen dabei sicherer. Das Projekt wird 2017 fortgesetzt. mehr

30.06.2017

Die SmokeFree Buddy App verbindet Freunde für den Rauchstopp

Tabak. Das soziale Umfeld hat einen starken Einfluss darauf, ob jemand raucht oder nicht. Diesen Schlüsselfaktor macht sich die SmokeFree Buddy App zunutze: Mit der App wird eine Freundin oder ein Freund zum persönlichen Rauchstopp-Coach in der schwierigen ersten Phase des Rauchstopps. mehr

27.06.2017

Tabak und Lebensstil?

6. Partnerplattform Tabakprävention 2017 Das Bundesamt für Gesundheit lud am Dienstag, den 13. Juni, die Partner der Tabakprävention auf seinen Campus in Bern-Liebefeld ein. Im Mittelpunkt stand das Thema «Die Tabakprävention im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsförderung». Gut 100 Präventionsfachleute und Umsetzungspartner diskutierten die Chancen und Herausforderungen, die sich unter dem Dach der neuen Strategien Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) und Sucht für die Tabakprävention auftun. ¶ mehr

27.06.2017

Glücksforschung und Tabakprävention

6. Partnerplattform Tabakprävention. Alois Stutzer ist Professor für Politische Ökonomie und lehrt an der Universität Basel. An der diesjährigen Partnerplattform Tabakprävention wurde er eingeladen, zu einem seiner Forschungsprojekte zu sprechen, in der verhaltensökonomische Ansätze zur Glücksforschung in Zusammenhang mit Massnahmen der Tabakprävention betrachtet werden. Was die Tabakprävention daraus lernen könnte, wollte spectra mit ihm ausleuchten. mehr

14.06.2017

Das sind die Gewinner des SmokeFree-Filmwettbewerbs

SmokeFree. Kino Rex, Bern, 13. Juni: An der Preisverleihung des SmokeFree-Filmwettbwerbs hat sich Sean Wirz sowohl den Publikums- als auch den Jury-Preis geholt. spectra wollte von der Hauptdarstellerin Xenia Netos und dem Filmemacher wissen, wer sie sind, wer ihre Vorbilder sind und wie stark man sein muss, um einen Cinquecento ins Parkfeld zu hieven. mehr