Sucht

Alkohol, illegale Drogen und Tabak verursachen viel Leid für die Betroffenen und hohe Kosten für die Gesellschaft. Zu den «klassischen» Abhängigkeiten kommen «neue» Suchtformen wie Medikamentenabhängigkeit, Geldspielsucht oder die exzessive Internetnutzung.

15.01.2017

SmokeFree-Filmwettbewerb: Interview mit Frank Bodin

Kurzbiographie: Frank Bodin gehört zu den bekanntesten Werbeschaffenden in der Schweiz. Er ist CEO der Werbeagentur HAVAS. Frank Bodin wurde mit unzähligen Preisen als Werber ausgezeichnet, darunter im Jahr 2009 als «Werber des Jahres». Er ist vielseitig engagiert, er spielt Musik, schreibt Bücher und hat Jus studiert. Er sieht sich denn auch als Mensch, der sowohl das Kreative als auch das Rationale in sich vereint, etwas, was er für seinen Beruf als unabdingbar betrachtet. mehr

15.01.2017

SmokeFree-Filmwettbewerb: Interview mit Rachel Stauffer Babel

Kurzbiographie. Rachel Stauffer Babel ist Psychologin und Senior Projektleiterin im Präventionsbereich bei Sucht Schweiz. Sie ist seit bald 20 Jahren in der Prävention und Gesundheitsförderung tätig. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Für den grössten Teil dieser Zeit beschäftigte sie sich mit der Tabakprävention auf kantonaler Ebene, bevor sie ihre Kompetenzen in den Dienst von Sucht Schweiz stellte, einer unabhängigen, gemeinnützigen Stiftung mit dem Auftrag, gesundheitliche und psychische Probleme zu verhindern oder zu vermindern, die durch Suchtmittelkonsum oder anderes Suchtverhalten entstehen. Rachel Stauffer Babel ist Mitglied der Steuergruppe der SmokeFree-Partnerkampagne. Als Präventions- und Gesundheitsförderungsexpertin setzt sie sich dafür ein, dass junge Menschen gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen und dass der Anteil Rauchender in der Schweiz weiter gesenkt wird. mehr

15.01.2017

SmokeFree-Filmwettbewerb: Interview mit Carlos Leal

Kurzbiographie. Nachdem Carlos Leal als Leadsänger der Gruppe «Sens Unik» erste Erfolge gefeiert hatte (8 Alben, 5 Goldene Schallplatten), begann 2001 seine Schauspielerkarriere in Paris. Seither erhielt er vier Preise als bester Schauspieler, darunter eine Auszeichnung als «Shooting Star» der Berlinale und eine weitere als bester Schweizer Darsteller. Er wirkte weltweit in über 70 Filmproduktionen mit und etablierte sich damit als internationaler Schauspieler. Er arbeitete mit Regisseuren wie Pedro Almodóvar, Roland Joffé oder Emilio Estevez und wirkte im Film «Casino Royale» mit. Er ist zudem in vielen US-Fernsehserien, wie «Agents of Shield», «Devious Maids – Schmutzige Geheimnisse» und «Criminal Minds», sowie in europäischen Co-Produktionen wie «the TEAM» zu sehen. mehr

15.01.2017

SmokeFree-Filmwettbewerb: Jurymitglied Marina Carobbio

Kurzbiographie. Marina Carobbio Guscetti ist Ärztin und Tessiner SP-Nationalrätin. Sie ist Präsidentin der Nationalen Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik (NAS-CPA) und zurzeit zweite Vizepräsidentin des Nationalrates (sie wird Ende 2018 dessen Präsidentin). Als Mitglied der Kommissionen für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats setzt sie sich für eine wirksame Tabakprävention ein. mehr

02.12.2016

Bundesrat verstärkt die Suchtprävention

Strategie Sucht 2017–2024. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Dezember 2016 den Massnahmenplan zur Nationalen Strategie Sucht 2017–2024 genehmigt. Ziel der Strategie ist es, die Gesundheitskompetenz aller zu stärken, Suchterkrankungen zu verhindern, suchtgefährdete Menschen frühzeitig zu unterstützen und den betroffenen Menschen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wird den Massnahmenplan gemeinsam mit den wichtigsten Partnern umsetzen. mehr

10.10.2016

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Risikoverhalten bleibt konstant

Öffentliche Gesundheit. In der Schweiz raucht ein Viertel der Bevölkerung, und ein Fünftel weist einen risikoreichen Alkoholkonsum auf, wie das Suchtmonitoring für das Jahr 2015 zeigt. Seit einigen Jahren verharrt dieses Konsumverhalten somit auf hohem Niveau. Die Auswirkungen wiegen schwer: Rauchen und Alkohol sind zusammen mit einer unausgewogenen Ernährung und Bewegungsmangel zentrale Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. mehr

10.10.2016

«Kein Medikament ist so wirksam wie der Rauchstopp.»

Interview Prof. Dr. med Andreas Hoffmann. Der Basler Kardiologe ist Mitglied des Ausschusses des Stiftungsrats und Vorsitzender der Kommission Patienten der Schweizerischen Herzstiftung. Er war langjähriger Dozent an der Universität in Basel und führte eine Praxis als Kardiologe. «spectra» sprach mit Professor Hoffmann über die Risikofaktoren Rauchen und Alkohol, Cannabis und Stress auf Herz und Kreislauf und über die Präventions-Herausforderungen der kommenden Jahre. mehr

10.10.2016

Neue Wege im Umgang mit Cannabis

Internationale Modelle der Cannabisregulierung. Mehrere Länder sind aktuell bestrebt, den Cannabiskonsum – auf unterschiedliche Weise – zu regulieren. Diese Erfahrungen können auch für die Schweiz von Bedeutung sein, denn sie gehört in Europa zu den Hochkonsumländern. Sucht Schweiz hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die verschiedenen Regulierungsmodelle in einem Bericht gegenübergestellt. Erste Erkenntnisse zu diesen Ansätzen liegen vor, ihre mittel- und längerfristigen Auswirkungen lassen sich aber noch nicht abschätzen. mehr

10.10.2016

SafeZone.ch: Guter Start auf einem langen Weg

Onlineportal für Suchtberatung. Im April 2014 wurde SafeZone.ch, das Internetportal für kostenlose und anonyme Onlineberatungen zu Suchtfragen auf Deutsch und kurz darauf auf Italienisch aufgeschaltet. Das Portal soll sich schrittweise als nationale Anlaufstelle für niederschwellige, anonyme Suchtberatungen etablieren. Wie wurde SafeZone.ch in den ersten zwei Jahren genutzt? Was sind die Erfahrungen der beteiligten Akteure, was die nächsten Hürden auf dem Weg zum erklärten Ziel? Diese Fragen beantwortet der Evaluationsbericht aus der Begleitforschung durch das ISGF zur Pilotphase. mehr

06.09.2016

Wie viel Alkohol ist zu viel?

Alkoholpräventionskampagne. Alle wissen: Zu viel Alkohol ist schädlich. Aber wann genau kippt die Lockerheit in den Leichtsinn, der Schwips in den Rausch, die Annäherung in eine Belästigung? Kurz: Wie viel ist zu viel? Die aktuelle Kampagne des Bundesamts für Gesundheit und seiner Partner will die Schweizer Bevölkerung dazu anregen, diese Fragen für sich zu beantworten. Im September 2016 läuft die zweite Welle. mehr