Übertragbare Krankheiten

Der Bund bekämpft übertragbare Krankheiten, die eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit in der Schweiz darstellen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den internationalen Gesundheitsbehörden und weiteren Partnern.

20.04.2017

Meilensteine des Nationalen Programms Alkohol (2008–2016)

Meilensteine. Viel konnte erreicht werden in den acht Jahren der Programmlaufzeit: Es wurden wirksame Massnahmen entwickelt und umgesetzt, wissenschaftliche Grundlagen erarbeitet und die Informationen zu Alkoholmissbrauch verständlich und fundiert – dank Partner und Kampagnen – der Bevölkerung vermittelt. mehr

11.11.2016

LOVE LIFE: sexuell übertragbare Infektionen nehmen zu

Love Life Kampagne. Die sexuell übertragbaren Infektionen (STI) waren 2015 auf dem Vormarsch. Die Gonorrhoe nahm gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent zu, die Syphilis um 7 Prozent und die Chlamydien um 5 Prozent, wohingegen die Zahl der HIV-Fälle stabil blieb. Dieser Trend ist in ganz Europa zu beobachten. Die Zahlen zeigen, dass die Präventionsbemühungen weitergeführt werden müssen. Am 14. November 2016 lanciert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) seine neue LOVE LIFE-Kampagne, die den Partnerwechsel thematisiert. Das Motto lautet: «Partner wechselt. Safer Sex bleibt.» mehr

09.05.2016

Grippesymptome nach ungeschütztem Sex? Sofort zum Arzt!

«LOVE LIFE»-Kampagne 2016. Viele Menschen mit einer HIV-Infektion leiden in den ersten Wochen nach ihrer Ansteckung an Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiss, geschwollenen Lymphknoten, Halsschmerzen oder Hautausschlag. Deshalb gilt: Wenn nach ungeschütztem Sex mit einer Person mit unbekanntem HIV-Status grippeähnliche Symptome auftreten, sollte man diese umgehend abklären lassen. Das ist die Hauptbotschaft der «LOVE LIFE»-Kampagnenwelle, die Anfang Mai gestartet ist. mehr

28.04.2016

Wer sich impfen lässt, schützt seine Mitmenschen

Europäische Impfwoche. Anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 25. bis 30. April 2016 empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) allen Personen, ihren Impfstatus zu überprüfen und fehlende Impfungen wenn nötig nachzuholen. Neben dem eigenen Schutz kann mit dieser Massnahme vermieden werden, Säuglinge anzustecken, die besonders anfällig für bestimmte Krankheiten sind. mehr

06.01.2016

Die masernfreie Schweiz ist näher gerückt

Masernelimination. Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur Masernelimination 2011–2015 ist abgeschlossen. Mit zahlreichen Massnahmen und Aktionen ist die Bevölkerung motiviert worden, ihren Impfstatus zu überprüfen und Impfungen nachzuholen. Als Folge sind heute mehr Menschen gegen Masern geimpft als zu Beginn der Strategie. Damit die Schweiz und Europa jedoch masernfrei werden und auch bleiben, braucht es national und international weitere Anstrengungen. mehr

04.12.2015

«Die Erstellung eines Notfallplans ist für Flughäfen gesetzlich vorgeschrieben.»

Fünf Fragen an Frédéric Eynard. Die Menschen sind mobiler denn je. Wie begegnet die Schweiz den möglichen Gesundheitsrisiken, die durch Migration und den regen Urlaubs- und Geschäftsreiseverkehr entstehen können? Wir fragten Frédéric Eynard, den Leiter des Notfallplans am Flughafen Genf. mehr

19.11.2015

Mit weniger Zucker in den Tag, Kids als Marketing-Zielscheibe und clevere Bewegungsideen

actionsanté. Die 7. Jahreskonferenz von actionsanté am 2. November 2015 in Bern drehte sich um die Zuckerreduktion in Jogurts und Frühstückscerealien, den Schutz der Kinder vor Werbung und Marketing für ungesunde Lebensmittel und um innovative Inputs für Bewegung im Alltag. Die internationale Perspektive steuerte João Breda von der WHO Europe bei. mehr

18.11.2015

Grünes Licht für Strategie gegen Antibiotikaresistenzen

5 Fragen an Karin Wäfler, Projektleiterin Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR). Der Bundesrat hat heute die nationale Strategie gegen Antibiotikaresistenzen, kurz StAR, genehmigt und die zuständigen Departemente mit der Umsetzung beauftragt. Zwei Jahre lang hat ein Projektteam aus Expertinnen und Experten der Bundesämter für Gesundheit (BAG), Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), Landwirtschaft (BLW) und Umwelt (BAFU) an der Strategie gearbeitet, zusammen mit den Kantonen und immer wieder auch mit Vertretern aus Landwirtschaft, Medizin, Lebensmittelindustrie und Wissenschaft. Mit dem Entscheid des Bundesrates beginnt nun also die nächste Phase, jene der Umsetzung. mehr

26.10.2015

Primoinfektion: Frisch Infizierte sind während den ersten Wochen viel ansteckender als später

LOVE LIFE-Kampagne. Wer nach ungeschütztem Sex das Bett hüten muss… sollte sich mit seiner Ärztin oder seinem Arzt darüber unterhalten, ob ein HIV-Test angezeigt ist. Denn in den ersten Wochen nach einer Ansteckung mit HIV treten häufig grippeähnliche Symptome auf. Während dieser Phase, der so genannten Primoinfektion, sind HIV-Infizierte viel ansteckender als später. Zudem kann sich eine Sofort-Therapie positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Mit einem neuen Fernseh-Spot, Plakaten und Online-Massnahmen macht das BAG auf das Thema HIV-Primoinfektion aufmerksam. mehr

04.09.2015

«Die EKIF legt grossen Wert auf die Transparenz und Unabhängigkeit ihrer Arbeitsweise.»

Sieben Fragen an Christoph Berger, Präsident der EKIF. Impfungen gehören zu den wirksamsten Präventions-Instrumenten der modernen Medizin – dank ihnen wurden verschiedene schlimme Krankheiten bei uns weitgehend ausgerottet. 2004 setzte der Bundesrat eine beratende Expertenkommission ein, die Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF). Die EKIF hat zwei Hauptaufgaben: sie ist zuständig für die wissenschaftliche Beratung der Behörden bei der Erarbeitung von Impfempfehlungen und nimmt in Impffragen eine wichtige Vermittlerrolle zwischen Behörden, Fachkreisen und Bevölkerung wahr. Seit April 2015 ist der Facharzt FMH für Kinder- und Jugendmedizin und FMH für Infektiologie, Prof. Dr. med. Christoph Berger vom Universitäts-Kinderspital Zürich, Präsident der EKIF. Er stand «spectra» Red und Antwort. mehr