Übertragbare Krankheiten

Der Bund bekämpft übertragbare Krankheiten, die eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit in der Schweiz darstellen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den internationalen Gesundheitsbehörden und weiteren Partnern.

18.11.2015

Grünes Licht für Strategie gegen Antibiotikaresistenzen

5 Fragen an Karin Wäfler, Projektleiterin Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR). Der Bundesrat hat heute die nationale Strategie gegen Antibiotikaresistenzen, kurz StAR, genehmigt und die zuständigen Departemente mit der Umsetzung beauftragt. Zwei Jahre lang hat ein Projektteam aus Expertinnen und Experten der Bundesämter für Gesundheit (BAG), Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), Landwirtschaft (BLW) und Umwelt (BAFU) an der Strategie gearbeitet, zusammen mit den Kantonen und immer wieder auch mit Vertretern aus Landwirtschaft, Medizin, Lebensmittelindustrie und Wissenschaft. Mit dem Entscheid des Bundesrates beginnt nun also die nächste Phase, jene der Umsetzung. mehr

26.10.2015

Primoinfektion: Frisch Infizierte sind während den ersten Wochen viel ansteckender als später

LOVE LIFE-Kampagne. Wer nach ungeschütztem Sex das Bett hüten muss… sollte sich mit seiner Ärztin oder seinem Arzt darüber unterhalten, ob ein HIV-Test angezeigt ist. Denn in den ersten Wochen nach einer Ansteckung mit HIV treten häufig grippeähnliche Symptome auf. Während dieser Phase, der so genannten Primoinfektion, sind HIV-Infizierte viel ansteckender als später. Zudem kann sich eine Sofort-Therapie positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Mit einem neuen Fernseh-Spot, Plakaten und Online-Massnahmen macht das BAG auf das Thema HIV-Primoinfektion aufmerksam. mehr

04.09.2015

«Die EKIF legt grossen Wert auf die Transparenz und Unabhängigkeit ihrer Arbeitsweise.»

Sieben Fragen an Christoph Berger, Präsident der EKIF. Impfungen gehören zu den wirksamsten Präventions-Instrumenten der modernen Medizin – dank ihnen wurden verschiedene schlimme Krankheiten bei uns weitgehend ausgerottet. 2004 setzte der Bundesrat eine beratende Expertenkommission ein, die Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF). Die EKIF hat zwei Hauptaufgaben: sie ist zuständig für die wissenschaftliche Beratung der Behörden bei der Erarbeitung von Impfempfehlungen und nimmt in Impffragen eine wichtige Vermittlerrolle zwischen Behörden, Fachkreisen und Bevölkerung wahr. Seit April 2015 ist der Facharzt FMH für Kinder- und Jugendmedizin und FMH für Infektiologie, Prof. Dr. med. Christoph Berger vom Universitäts-Kinderspital Zürich, Präsident der EKIF. Er stand «spectra» Red und Antwort. mehr

20.08.2015

Der steinige Weg zur ersten Sexualberatungsstelle der Schweiz

Sexuelle Gesundheit. 1933 wurde in Zürich Aussersihl die erste Beratungsstelle zu Fragen rund um Sexualität und Geburtenregelung in der Schweiz eröffnet. Danach folgten vergleichbare Einrichtungen in den Städten Basel, Bern, Genf und Lausanne. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine Auslegeordnung zur Geschichte der Sexualität und Reproduktion in der Schweiz mitfinanziert. Der vorliegende Artikel von Brigitte Ruckstuhl und Elisabeth Ryter entstand in diesem Zusammenhang. mehr

06.08.2015

Die Zahl der Spital- und Pflegeheiminfektionen senken

Strategie NOSO. Geschätzte 70’000 Personen erkranken in Schweizer Spitälern jährlich an Infektionen, rund 2’000 Menschen sterben daran. Ende 2015 wird dazu in der Schweiz erstmals eine nationale Strategie vorliegen, die Strategie NOSO. Diese soll solche sogenannten nosokomialen Infektionen einheitlich überwachen, sie bekämpfen und die Verhütung verstärken. mehr

16.04.2015

Das entscheidende Jahr für die Masernelimination

Masernelimination/Europäische Impfwoche. Vom 20. bis am 25. April 2015 findet die Europäische Impfwoche (EIW) statt. In diesem entscheidenden Jahr für die Masernelimination legt das BAG den Fokus bei der EIW auf die Masern-Nachholimpfungen. mehr

19.03.2015

«Alles, was zum Kampf gegen Ebola in Afrika beitragen konnte, hat sich gelohnt.»

Sechs Fragen an Daniel Koch. In den drei westafrikanischen Staaten Guinea, Liberia und Sierra Leone grassiert seit gut einem Jahr eine Ebola-Epidemie – die schlimmste, die es je gab. Bisher haben sich rund 25'000 Menschen angesteckt, mehr als 10'000 starben. Seit August 2014 arbeitet im Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Task Force, um unser Land auf mögliche Gefahren durch Ebola vorzubereiten. Inzwischen ist Ebola aus den Medien und dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Welches Fazit und welche Lehren zieht Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten, aus der Arbeit der Task Force? mehr

16.03.2015

Wenn hinter grippeähnlichen Symptomen mehr steckt

LOVE LIFE-Kampagne. Bei den meisten Menschen treten kurz nach der Ansteckung mit HIV Krankheitssymptome auf, die ähnlich sind wie die einer Grippe. Diese gilt es ernst zu nehmen, denn frisch Infizierte sind gerade in den ersten Wochen sehr ansteckend. Zudem kann eine Soforttherapie unter Umständen dazu beitragen, dass das Virus weniger Schaden am Immunsystem anrichtet. Deshalb: bei Verdacht auf eine HIV-Infektion sofort zum Arzt gehen! mehr

16.03.2015

In den ersten Monaten nach der Infektion besteht eine deutlich erhöhte Ansteckungsgefahr

HIV-Primoinfektion Bei den meisten Menschen treten nach der Ansteckung mit HIV grippeähnliche Krankheitssymptome auf. Diese gilt es ernst zu nehmen, denn einerseits sind frisch Infizierte viel ansteckender als später. Anderseits kann eine Soforttherapie unter Umständen dazu beitragen, dass die HIV-Infektion weniger Schaden anrichtet und langfristig vom Immunsystem besser kontrolliert werden kann. Wer in den ersten Wochen nach ungeschütztem Sex mit einer Person mit unbekanntem HIV-Status Grippesymptome aufweist, sollte deshalb nicht nur einen HIV-Test machen lassen, sondern auch bis zu dessen Ergebnis keinen ungeschützten Sex haben. mehr

16.02.2015

Eine Nationale Strategie zur Eindämmung der Antibiotikaresistenzen

Gemeinsames Vorgehen. Die Zunahme von Antibiotikaresistenzen stellt die öffentliche Gesundheit vor grosse Herausforderungen. Der Bund geht das Problem mit einer breit abgestützten, nationalen Strategie an. Zu deren Entwurf können sich nun alle interessierten Kreise bis Mitte März 2015 äussern. Oberstes Ziel ist es, die Wirksamkeit von Antibiotika für Mensch und Tier langfristig zu erhalten. mehr