Übertragbare Krankheiten

Der Bund bekämpft übertragbare Krankheiten, die eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit in der Schweiz darstellen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den internationalen Gesundheitsbehörden und weiteren Partnern.

06.08.2015

Die Zahl der Spital- und Pflegeheiminfektionen senken

Strategie NOSO. Geschätzte 70’000 Personen erkranken in Schweizer Spitälern jährlich an Infektionen, rund 2’000 Menschen sterben daran. Ende 2015 wird dazu in der Schweiz erstmals eine nationale Strategie vorliegen, die Strategie NOSO. Diese soll solche sogenannten nosokomialen Infektionen einheitlich überwachen, sie bekämpfen und die Verhütung verstärken. mehr

16.04.2015

Das entscheidende Jahr für die Masernelimination

Masernelimination/Europäische Impfwoche. Vom 20. bis am 25. April 2015 findet die Europäische Impfwoche (EIW) statt. In diesem entscheidenden Jahr für die Masernelimination legt das BAG den Fokus bei der EIW auf die Masern-Nachholimpfungen. mehr

19.03.2015

«Alles, was zum Kampf gegen Ebola in Afrika beitragen konnte, hat sich gelohnt.»

Sechs Fragen an Daniel Koch. In den drei westafrikanischen Staaten Guinea, Liberia und Sierra Leone grassiert seit gut einem Jahr eine Ebola-Epidemie – die schlimmste, die es je gab. Bisher haben sich rund 25'000 Menschen angesteckt, mehr als 10'000 starben. Seit August 2014 arbeitet im Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Task Force, um unser Land auf mögliche Gefahren durch Ebola vorzubereiten. Inzwischen ist Ebola aus den Medien und dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Welches Fazit und welche Lehren zieht Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten, aus der Arbeit der Task Force? mehr

16.03.2015

Wenn hinter grippeähnlichen Symptomen mehr steckt

LOVE LIFE-Kampagne. Bei den meisten Menschen treten kurz nach der Ansteckung mit HIV Krankheitssymptome auf, die ähnlich sind wie die einer Grippe. Diese gilt es ernst zu nehmen, denn frisch Infizierte sind gerade in den ersten Wochen sehr ansteckend. Zudem kann eine Soforttherapie unter Umständen dazu beitragen, dass das Virus weniger Schaden am Immunsystem anrichtet. Deshalb: bei Verdacht auf eine HIV-Infektion sofort zum Arzt gehen! mehr

16.03.2015

In den ersten Monaten nach der Infektion besteht eine deutlich erhöhte Ansteckungsgefahr

HIV-Primoinfektion Bei den meisten Menschen treten nach der Ansteckung mit HIV grippeähnliche Krankheitssymptome auf. Diese gilt es ernst zu nehmen, denn einerseits sind frisch Infizierte viel ansteckender als später. Anderseits kann eine Soforttherapie unter Umständen dazu beitragen, dass die HIV-Infektion weniger Schaden anrichtet und langfristig vom Immunsystem besser kontrolliert werden kann. Wer in den ersten Wochen nach ungeschütztem Sex mit einer Person mit unbekanntem HIV-Status Grippesymptome aufweist, sollte deshalb nicht nur einen HIV-Test machen lassen, sondern auch bis zu dessen Ergebnis keinen ungeschützten Sex haben. mehr

16.02.2015

Eine Nationale Strategie zur Eindämmung der Antibiotikaresistenzen

Gemeinsames Vorgehen. Die Zunahme von Antibiotikaresistenzen stellt die öffentliche Gesundheit vor grosse Herausforderungen. Der Bund geht das Problem mit einer breit abgestützten, nationalen Strategie an. Zu deren Entwurf können sich nun alle interessierten Kreise bis Mitte März 2015 äussern. Oberstes Ziel ist es, die Wirksamkeit von Antibiotika für Mensch und Tier langfristig zu erhalten. mehr

01.09.2014

Globale Überwachung der Entwicklung der HIV/Aids-Epidemie

UNGASS-Bericht. Für 2015 berufen die Vereinten Nationen eine internationale Konferenz ein, um die Fortschritte der Umsetzung der Millenniumsziele im Kampf gegen HIV/Aids zu überprüfen und zu entscheiden, was nach 2015 zu tun ist. In dem dafür etablierten Monitoringsystem werden auch die Resultate aus der Schweiz erfasst. mehr

01.09.2014

Grippe: erhöhtes Risiko bei über 65-Jährigen

Grippeimpfung. Die Grippe kann insbesondere bei Menschen mit erhöhten Komplikationsrisiken schwerwiegende Folgen haben. Davon betroffen sind auch Personen ab 65 Jahren. Von den bis zu 1500 jährlichen grippebedingten Todesfällen in der Schweiz entfallen 90% auf ältere Menschen. Eine jährliche Grippeimpfung von Seniorinnen und Senioren und ihres nahen Umfelds bietet Schutz. mehr

01.01.2014

Wie wird in der Schweiz mit Impfungen vorgebeugt?

Leitartikel. Impfungen sind unbestritten eines der wirksamsten Mittel der Prävention im Gesundheitswesen. Die Geschichte der Impfungen reicht weit zurück – es gibt aber auch ganz neue Kapitel. mehr

01.01.2014

Komitee für eine Schweiz ohne Masern

Masernelimination. Das Komitee für eine Schweiz ohne Masern ist im Frühling 2013 von Bundesrat Alain Berset eingesetzt worden. Das Präsidium hat der Gesundheitsminister dem Walliser alt Staatsrat Thomas Burgener übertragen. mehr