Übertragbare Krankheiten

Der Bund bekämpft übertragbare Krankheiten, die eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit in der Schweiz darstellen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den internationalen Gesundheitsbehörden und weiteren Partnern.

01.07.2012

«Break the Chain 2012»: ein Monat für die Schubumkehr

Sexuelle Gesundheit. Im Rahmen des Urgent Action Plan MSM (Männer die Sex mit Männern haben) des Bundesamts für Gesundheit wurde vom 1. bis 30. April das Projekt «Break the Chain 2012» durchgeführt. mehr

01.07.2012

Ein globaler Blick auf die HIV/Aids-Epidemie

UNGASS-Bericht. Ende Juni 2001 trafen sich in New York die Staats- und Regierungsvertreter für die Sondersitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGASS) zu HIV/Aids, und sie bekräftigten öffentlich ihr Engagement für die Überwindung dieser Infektionskrankheit und der Menschenrechtskrise, die sie begleitet. mehr

01.07.2012

Die Schweiz kämpft gegen die Masern

Maserneliminationsstrategie. Die WHO-Region Europa will die Masern bis 2015 eliminieren. Auch die Schweiz hat sich verpflichtet, dieses Ziel zu erreichen, der Bundesrat hat im Dezember 2011 die Maserneliminationsstrategie verabschiedet. An Masern sterben jedes Jahr Zehntausende Menschen, insbesondere Kinder in der Dritten Welt. mehr

01.05.2012

Hausärzte sind wichtige Akteure für die öffentliche Gesundheit

Zusammenarbeit BAG/Grundversorger. Hausärztinnen und Hausärzte haben eine zentrale Rolle in der medizinischen Grundversorgung. Durch den täglichen Kontakt mit einer heterogenen Klientel sind sie quasi am Puls der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung und können diese massgeblich beeinflussen. Die Abteilung Übertrag­bare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) führt verschiedene gemeinsame Projekte mit den Hausärztinnen und Hausärzten durch. Das Sentinella-Meldesystem und der Grippeimpftag sind zwei Beispiele. mehr

01.05.2012

HIV und STI sind ungleich verteilt – eine Priorisierung macht Sinn

Nationales Programm HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen 2011–2017. Zum ersten Mal hat das Nationale Programm nicht nur die Prävention neuer HIV- Infektionen, sondern explizit auch die Prävention anderer Geschlechtskrankheiten (STI) zum Ziel. mehr

01.05.2012

Aus erster Hand

Editorial Catherine Gasser. Die rund 7700 Hausärztinnen und Haus­ärzte spielen bei der Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes eine Schlüsselrolle. Eine der grossen Herausforderungen ihrer Arbeit besteht darin, auf der Basis unspezifischer Beschwerden das Risiko schwerer Erkrankungen richtig einzuschätzen und angemessene Massnahmen und Abklärungen einzuleiten. mehr

01.03.2012

Gefängnisgesundheit gewinnt an Beachtung

BIG – Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis. Das im Jahr 2008 lancierte Projekt BIG hat zum Ziel, die Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug jener der Aussenwelt anzugleichen. Nach positiven Erfahrungen soll BIG nun nachhaltig verankert werden. mehr

01.03.2012

«Die Gefängnisse sind der blinde Fleck der Gesellschaft.»

Fünf Fragen an Catherine Ritter. Zehn Jahre als Gefängnisärztin in der Genfer Strafanstalt Champ- Dollon und verschiedene humanitäre und Public-Health-Engagements sowie Forschungsprojekte im Strafvollzug in der Schweiz und in Deutschland erlauben Catherine Ritter eine Sicht des Themas Gesundheit im Gefängnis aus verschiedenen Blickwinkeln. mehr

01.03.2012

Grippeprävention: Ziele (noch) nicht erreicht

Evaluation. Die Kommunikations­ziele zur saisonalen Grippe 2008–2012 sind noch nicht erreicht. Dies liegt weniger an der Massnahmenwahl und -umsetzung als an den – gemessen an den sehr hoch gesteckten Zielen – zu knappen Ressourcen. mehr

01.03.2012

Gesundheit im Gefängnis: Muss man sich entrüsten?

Forum Dr. med., lic. iur. Jean-Pierre Restellini. Wie heute alle wissen, beschränkt sich Gesundheit nicht einfach auf das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Es handelt sich um einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens 1. Ein wesentlich ehrgeizigeres Konzept also, das aber trotzdem für alle garantiert werden müsste. Kann diese Zielsetzung im Strafvollzug tatsächlich erreicht werden? Oder muss man sich bescheidener mit dem Äquivalenzprinzip zufrieden geben, das verlangt, dass «im Strafvollzug eine medizinische Versorgung und die Pflege gewährleistet wird, die mit derjenigen vergleichbar ist, die der Bevölkerung auf freiem Fuss zur Verfügung steht»? mehr