Übertragbare Krankheiten

Der Bund bekämpft übertragbare Krankheiten, die eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit in der Schweiz darstellen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den internationalen Gesundheitsbehörden und weiteren Partnern.

01.03.2012

Gefängnisgesundheit gewinnt an Beachtung

BIG – Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis. Das im Jahr 2008 lancierte Projekt BIG hat zum Ziel, die Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug jener der Aussenwelt anzugleichen. Nach positiven Erfahrungen soll BIG nun nachhaltig verankert werden. mehr

01.03.2012

«Die Gefängnisse sind der blinde Fleck der Gesellschaft.»

Fünf Fragen an Catherine Ritter. Zehn Jahre als Gefängnisärztin in der Genfer Strafanstalt Champ- Dollon und verschiedene humanitäre und Public-Health-Engagements sowie Forschungsprojekte im Strafvollzug in der Schweiz und in Deutschland erlauben Catherine Ritter eine Sicht des Themas Gesundheit im Gefängnis aus verschiedenen Blickwinkeln. mehr

01.03.2012

Grippeprävention: Ziele (noch) nicht erreicht

Evaluation. Die Kommunikations­ziele zur saisonalen Grippe 2008–2012 sind noch nicht erreicht. Dies liegt weniger an der Massnahmenwahl und -umsetzung als an den – gemessen an den sehr hoch gesteckten Zielen – zu knappen Ressourcen. mehr

01.03.2012

Gesundheit im Gefängnis: Muss man sich entrüsten?

Forum Dr. med., lic. iur. Jean-Pierre Restellini. Wie heute alle wissen, beschränkt sich Gesundheit nicht einfach auf das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Es handelt sich um einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens 1. Ein wesentlich ehrgeizigeres Konzept also, das aber trotzdem für alle garantiert werden müsste. Kann diese Zielsetzung im Strafvollzug tatsächlich erreicht werden? Oder muss man sich bescheidener mit dem Äquivalenzprinzip zufrieden geben, das verlangt, dass «im Strafvollzug eine medizinische Versorgung und die Pflege gewährleistet wird, die mit derjenigen vergleichbar ist, die der Bevölkerung auf freiem Fuss zur Verfügung steht»? mehr

01.03.2012

Aus erster Hand

Editorial Karen Klaue. Im Gefängnis ist die Gefahr, sich mit einer Infektionskrankheit wie HIV/Aids, Hepatitis oder Tuberkulose anzustecken, grösser als in Freiheit. Inhaftierte haben zwar keine freie Arztwahl und keinen autonomen Zugang zur präventiven und kurativen Gesundheitsversorgung, doch sie müssen dieselbe Chance auf die bestmögliche Gesundheit und dieselbe gesundheitliche Beratung, Pflege und Betreuung bekommen wie Menschen in Freiheit. mehr

01.01.2012

Sexuelle Gesundheit braucht sexuelle Rechte

PLANeS. Sexuelle und reproduktive Gesundheit kann und muss im Sinne eines Menschenrechts geschützt und gefördert werden. Dafür setzt sich in der Schweiz die Stiftung PLANeS ein, die ab Ende Jahr SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz heisst. mehr

01.01.2012

«In den letzten 20 Jahren galt die volle Aufmerksamkeit der Bekämpfung von HIV/Aids. Bezüglich der traditionellen sexuell übertragbaren Krankheiten besteht ein riesiger Nachholbedarf.»

Interview Elisabeth Zemp Stutz und Claudia Kessler. Was sagen Expertinnen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu den aktuellen Fragen in diesem Bereich? Wir sprachen mit den beiden Ärztinnen und Public-Health-Spezialistinnen Elisabeth Zemp Stutz, Professorin und Leiterin der Unit Gender and Health am schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut, sowie Claudia Kessler, stv. Abteilungsleiterin des Swiss Center for International Health am schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut in Basel. mehr

01.01.2012

Sex unter Männern – für eine bessere sexuelle Gesundheit

Neue Publikation. Das Bundesamt für Gesundheit veröffentlichte am 1. Dezember eine Broschüre mit der Bezeichnung «Sex unter Männern: Für eine bessere sexuelle Gesundheit 2012». Diese Broschüre zieht die Bilanz der derzeitigen Kenntnisse über die HIV-Epidemie bei den Homosexuellen und anderen Männern, die Sex mit Männern haben (MSM). Sie steckt den Rahmen der dringlichen allgemeinen Strategie «Urgent Action Plan 2012» ab. mehr

01.01.2012

Aus erster Hand

Editorial Martin Werner. Folgender Satz zur sexuellen Gesundheit hat in den letzten Monaten Teile der Schweiz besonders bewegt und erregt: «In Zusammenarbeit mit den Kantonen wird darauf hingewirkt, dass im Rahmen der Gesundheitsförderung eine stufengerechte Sexualerziehung in die Lehrpläne der obligatorischen und nachobligatorischen Schule integriert wird.» So steht es im Nationalen Programm HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten (NPHS) 2011–2017, welches der Bundesrat vor einem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Seither attackieren gewisse Medien mit Schlagzeilen wie «Porno für Kindergärtler» das Bundesamt für Gesundheit (BAG). mehr

01.11.2011

UNO-Staaten setzen klare Ziele im Kampf gegen HIV/Aids

UNO-Generalversammlung. Anlässlich des Treffens der UNO-Generalversammlung in New York zum Thema HIV/Aids im Juni dieses Jahres haben die UNO-Staaten eine politische Erklärung mit ambitionierten Zielen bis 2015 verabschiedet. mehr