Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

23.11.2017

Neuauflage des «Gesundheitswegweiser Schweiz»

Migration und Gesundheit. Die Publikation «Gesundheitswegweiser Schweiz» ist zum vierten Mal aktualisiert worden und liegt jetzt wieder in 18 Sprachen vor. Sie hilft Migrantinnen und Migranten, sich im komplexen schweizerischen Gesundheitswesen zurechtzufinden. mehr

22.11.2017

Nationales Konzept Seltene Krankheiten: Umsetzung wird verlängert

Medienmitteilung. Die Umsetzung des Nationalen Konzepts Seltene Krankheiten wird bis Ende 2019 verlängert. Bis dahin sollen gemeinsam mit den Beteiligen Massnahmen umgesetzt werden, die mehr Zeit in Anspruch nehmen – so etwa die Schaffung von Referenzzentren zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten. Bei der Information, der Schaffung eines Registers, der Kostenübernahme sowie der Aus- und Weiterbildung wurden grosse Fortschritte erzielt. mehr

30.06.2017

Der Bund nimmt sich der pflegenden Angehörigen an

Pflegende Angehörige. Die Schweizer Bevölkerung wird zunehmend älter und der Mangel an Fachkräften im Arbeitsmarkt nimmt generell zu. Zugleich nimmt die Bereitschaft von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegeaufgaben für ihre Nächsten zu übernehmen, tendenziell ab. Die Gründe sind vielfältig. Da sich das Bildungsniveau in der Schweiz in Zukunft erhöhen dürfte, sind immer weniger Erwerbstätige bereit, unbezahlte Betreuungs- und Pflegeaufgaben zu übernehmen. Hinzu kommen veränderte Familienstrukturen, mehr Einpersonenhaushalte und die grössere räumliche Distanz zwischen den Angehörigen, die solche Aufgaben aufwendiger gestalten. Mit dem Förderprogramm «Entlastungsangebote für pflegende Angehörige» sollen Grundlagen geschaffen werden,damit die Betreuung oder Pflege ohne hohe Erwerbseinbussen oder Vorsorgelücken besser möglich wird. Es lehnt sich an den «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung betreuender und pflegender Angehöriger» an.¶ mehr

30.06.2017

Eine Impfung schützt die Nächsten

Impfschutz. Sich gegen eine Infektionskrankheit impfen zu lassen, ist zunächst einmal eine persönliche Schutzmassnahmen. Impfungen haben jedoch noch zwei weitere Wirkungsbereiche: Mit einer Impfung schützt man auch seine Nächsten und man trägt zum Schutz der Gesamtbevölkerung bei. mehr

30.06.2017

«Die Angehörigen haben ein Anhörungsrecht.»

5 Fragen an Sibylle Glauser. Die Psychologin ist Präsidentin des Netzwerks Angehörigenarbeit Psychiatrie (NAP), leitet die Angehörigenberatung der Universitären psychiatrischen Dienste Bern (UPD AG) und ist Mitglied des Care Teams des Kantons Bern, das notfallpsychologische Unterstützung leistet. Mit spectra spricht Sibylle Glauser über die Angehörigenarbeit in der Psychiatrie, auch als Betroffene – ihr Bruder leidet seit vielen Jahren an Schizophrenie. Wir erfahren, wie wichtig Gespräche mit Angehörigen im Sinne der Fremdanamnese sowohl dem Kranken zugutekommen als auch den Angehörigen, die dadurch Wertschätzung und Entlastung erfahren. mehr

30.06.2017

«Wir bleiben», ein Sensibilisierungsfilm des SRK, und weitere Informationsangebote für Angehörige, Laien und Fachleute

Informationsangebote für Laien und Fachleute. Wie geht es älteren Migrantinnen und Migranten in der Schweiz, die vor vielen Jahren hierhergezogen und nicht in die Heimat zurückgekehrt sind? Die in der Schweiz Familien gegründet haben und nun langsam alt werden? Sie möchten ihren Lebensabend hier verbringen, der Familie und der Gesundheit wegen. Der 19-Minuten- Dokumentarfilm «Wir bleiben» zeigt berührend die Lebens- und Gesundheitssituation, die Sorgen und Bedürfnisse von drei Paaren und einem 91-jährigen Mann, die alle nach einem arbeitsreichen Leben in der Schweiz auch medizinische Hilfe benötigen. Eine Auswahl an Informationsangeboten für Migrantinnen und Migranten sowie Laien und Fachleute wird im Folgenden ebenfalls vorgestellt. mehr

27.06.2017

Glücksforschung und Tabakprävention

6. Partnerplattform Tabakprävention. Alois Stutzer ist Professor für Politische Ökonomie und lehrt an der Universität Basel. An der diesjährigen Partnerplattform Tabakprävention wurde er eingeladen, zu einem seiner Forschungsprojekte zu sprechen, in der verhaltensökonomische Ansätze zur Glücksforschung in Zusammenhang mit Massnahmen der Tabakprävention betrachtet werden. Was die Tabakprävention daraus lernen könnte, wollte spectra mit ihm ausleuchten. mehr

10.10.2016

SafeZone.ch: Guter Start auf einem langen Weg

Onlineportal für Suchtberatung. Im April 2014 wurde SafeZone.ch, das Internetportal für kostenlose und anonyme Onlineberatungen zu Suchtfragen auf Deutsch und kurz darauf auf Italienisch aufgeschaltet. Das Portal soll sich schrittweise als nationale Anlaufstelle für niederschwellige, anonyme Suchtberatungen etablieren. Wie wurde SafeZone.ch in den ersten zwei Jahren genutzt? Was sind die Erfahrungen der beteiligten Akteure, was die nächsten Hürden auf dem Weg zum erklärten Ziel? Diese Fragen beantwortet der Evaluationsbericht aus der Begleitforschung durch das ISGF zur Pilotphase. mehr

06.09.2016

Die «neue» IV: Brückenbauerin und Begleiterin

Forum Stefan Ritler. Von der Geburt bis zur Altersrente ist die Invalidenversicherung ein verlässlicher Versicherer gegen bestimmte gesundheitliche Risiken und gesundheitlich bedingte Erwerbseinbussen. Mit den letzten Revisionen hat die IV ihren Werkzeugkasten erweitert, um die Eingliederungsfähigkeit für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Aktuelle Evaluationsergebnisse zeigen nun, dass sie auf einem guten Weg ist, dieses Ziel zu erreichen. Der Länderbericht «Mental health and work» (2014) der OECD zeigte auch deutlich auf, dass die Schweiz in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Ausbildungswesen, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Sozialversicherungen hervorragend aufgestellt ist. Optimierungspotenzial hat die OECD hingegen bei der Koordination zwischen den erwähnten Bereichen und bei den Hilfeleistungen für junge Menschen und Menschen mit psychischen Problemen festgestellt. mehr

06.09.2016

Jugendschutz und Gesundheitskompetenz

Adoleszenz. Jugendliche haben die wichtige und nicht einfache Aufgabe, erwachsen zu werden. Dabei benötigen sie Schutz und Förderung aus ihrem Umfeld, aber auch von den staatlichen Institutionen und gesellschaftlichen Strukturen, mit denen sie zunehmend in Kontakt kommen. Die Gesellschaft braucht Menschen mit möglichst gut ausgebildeten sozialen und gesundheitlichen Kompetenzen. Kompetenzorientierter Jugendschutz und Jugendförderung sind deshalb nachhaltige Investitionen in die Zukunft der Gesellschaft. mehr