Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

11.12.2018

Selbstmanagement ist ein kontinuierlicher Balanceakt

Austausch. Immer mehr Menschen in der Schweiz leiden an chronischen Krankheiten. Auch Suchtprobleme sind weit verbreitet. Die Selbstmanagement-Förderung wird deshalb künftig wichtiger. Erstmals diskutieren Gesundheits- und Suchtfachleute im Rahmen des Forums Selbstmanagement-Förderung (SELF), wie diese im Gesundheitswesen besser verankert werden kann. mehr

20.11.2018

Deutlicher Rückgang der HIV-Infektionen im 2017: Abnahme der Fallzahlen um 16%

Erfolg. HIV-Infektionen nehmen ab: 2017 wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 445 neue Fälle gemeldet, was gegenüber 2016 einer Abnahme von 16% entspricht. Die dank gezielter Kampagnen vermehrt durchgeführten Tests bei Personen mit erhöhtem Risiko und eine frühzeitige Behandlung der HIV-positiven Personen haben zu diesem historischen Tief beigetragen. Die anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI), also Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose, bleiben stabil oder nehmen leicht zu. mehr

06.11.2018

Nationaler Grippeimpftag am 9. November

Vorbeugung. Am 9. November 2018 findet zum 15. Mal der Nationale Grippeimpftag statt. Dieses Jahr wird er zum ersten Mal in Arztpraxen und Apotheken gleichzeitig durchgeführt. Mit diesem koordinierten Angebot sollen mehr Menschen erreicht werden. Und: Mit der Grippeimpfung lassen sich viele Krankheitsfälle und Spitalaufenthalte vermeiden. mehr

23.10.2018

Kommunikation ist ein wichtiges Instrument, um die Gesundheitskompetenz zu stärken

Gespräch. Das BAG hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitskompetenz und das Selbstmanagement bei chronischen Krankheiten in der Bevölkerung zu verbessern. Die Kommunikation kann auf verschiedenen Wegen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. mehr

23.10.2018

Aus erster Hand

Glaubwürdig kommunizieren. Kommunikation in der Gesundheitsversorgung deckt viele Bereiche ab, vom Arzt-Patient-Gespräch bis zur Präventionskampagne für die Bevölkerung. Aber überall gilt: Für eine erfolg- reiche Kommunikation braucht es Vertrauen. mehr

23.10.2018

Die Fülle an Informationen aus dem Internet kann zum Problem werden

Überforderung. Eine Studie des Schweizerischen Roten Kreuzes zeigt, dass Fachleute, die aufmerksam zuhören und Vertrauen aufbauen, die Gesundheitskompetenz ihrer Patientinnen und Patienten steigern können. Zudem hat die Studie ergeben, dass Gesundheitsinformationen aus dem Internet Personen mit niedrigem Bildungs- niveau oft überfordern. mehr

23.10.2018

Wie kann die Gesundheitsversorgung von vulnerablen Gruppen optimiert werden?

Vernetzung. Wie können sozial benachteiligte Menschen erreicht und angesprochen werden? Wie kann ihre Gesundheitsversorgung optimiert werden? Die Studie «Sozialhilfe und Gesundheit» zeigt aktuelle Praxisbeispiele. Im Auftrag des BAG wird zurzeit auch ein Konzept erarbeitet, um die Versorgung älterer Menschen mit problematischem Konsumverhalten (insbesondere Alkohol) zu optimieren. mehr

23.10.2018

Mit Gesprächen die Bereitschaft zur Organspende erhöhen

Spendermangel. Die Kampagne «Rede über Organspende» des Bundesamtes für Gesundheit sensibilisiert die Schweizer Bevölkerung für das Thema Organspende. Sie soll anregen, über das Thema nachzudenken und darüber zu sprechen. mehr

23.10.2018

«Das Wort ist ein starkes Instrument»

5 Fragen an. Stefan Neuner-Jehle ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Leiter des Programms «Gesundheitscoaching-KHM» am Kollegium für Hausarztmedizin (KHM) in Freiburg. Bei diesem Programm geht es darum, die Gesundheitsfachleute auszubilden, damit sie Patientinnen und Patienten in ihrer Gesundheits- kompetenz coachen können. Das Wort und die eigene Rolle sind hier die Medizin. mehr

23.10.2018

«Eine gute Beziehung zum Patienten kann mehr bewirken als ein Medikament»

Spezialistin. Kommunikation zwischen Gesundheitsfachperson und Patientin und Patient ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Insbesondere im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention kann die richtige Kommunikation ein entscheidender Faktor sein, um eine Veränderung zu erzielen. Sabina Hunziker, Professorin für Medizinische Kommunikation am Universitätsspital Basel, legt daher grossen Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Fachpersonen. mehr