Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

01.03.2011

Präventionscharta für Gaybetriebe

HIV-Prävention in der Gayszene. Der 2003 gegründete Verein Gaybetriebe Schweiz (VEGAS) verpflichtet seine Mitglieder zur Unterzeichnung und Einhaltung einer HIV-Präventionscharta. Dazu gehören unter anderem das Bereitstellen von Gratiskondomen und die Platzierung von Präventions­informationen. mehr

01.03.2011

Einst jung und gesund, heute alt und krank?

Migration, Alter und Gesundheit. An einer Tagung wurden die gesundheitliche und die soziale Situation der heute älteren Migra­tionsbevölkerung sowie Massnahmen für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen diskutiert. mehr

01.03.2011

Medizinische Ausbildung blendet Gender noch weitgehend aus

Gender Mainstreaming. Wie gendersensibel sind die medizinischen Ausbildungen in der Schweiz? Und was können wir von Holland lernen, das den Genderaspekt konsequent in die Lehrpläne der medizinischen Hochschulen eingeführt hat? Eine Studie der Universität Lausanne ist diesen Fragen nachgegangen. mehr

01.01.2011

Diversity Mainstreaming verhindert Diskriminierungen

Chancengleichheit im Gesundheitswesen. Diversity Mainstreaming ist eine Strategie, die soziale Determinanten wie Geschlecht, Alter oder Herkunft berücksichtigt. Sie ist ein wirksames Instrument, um Diskriminierungen in der Ausgestaltung des Gesundheits­angebots zu verhindern und die Qualität des Gesundheitssystems zu verbessern. mehr

01.01.2011

E-Learning-Tool für eine bessere Verständigung

Nationales Programm Migration und Gesundheit. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lässt ein E-Learning-Instrument «Diversität und Qualität» für Gesundheitsberufe entwickeln, um die Behandlungsqualität für die Migrationsbevölkerung zu steigern. Das Tool wird in Deutsch, Französisch und Italienisch kostenlos erhältlich sein und Anfang 2012 zur Verfügung stehen. Realisiert wird das Projekt unter der Leitung von SDN AG (Solution Development Network). mehr

01.01.2011

Aus erster Hand

Editorial Didier Burkhalter. Migration und Gesundheit, Drogen, Alkohol, Tabak, HIV/Aids, Ernährung und Bewegung – so viele nationale Präventionsprogramme, um den verschiedenen Herausforderungen zu begegnen. Was sie alle, unabhängig von ihrer thematischen Ausrichtung, gemeinsam haben: das Ziel, vorausschauend zu handeln und zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in unserem Land beizutragen; ganz nach dem Motto: Vorbeugen ist besser als Heilen. Am letzten Ministertreffen der OECD zum Thema Gesundheit wurde einmal mehr klar und deutlich festgehalten, dass «Präventionsprogramme im Hinblick auf ihre Kosten sehr wirksam sind, um die Gesundheit und die Lebenserwartung zu verbessern». mehr

01.11.2010

Förderung des interkulturellen Übersetzens trägt Früchte

Migration und Gesundheit. Wenn es um die Gesundheit geht, ist es entscheidend, zu verstehen und verstanden zu werden. Fremdsprachige brauchen daher bei Beratungsgesprächen oder Arztkonsultationen nicht selten interkulturelle Übersetzung – eine Dienstleistung, die in der multikulturellen Schweiz zusehends an Bedeutung gewinnt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) engagiert sich seit 2002 sehr aktiv in diesem Gebiet. mehr

01.09.2010

Wie steht es um die Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund?

Gesundheitsmonitoring. Dass der Gesundheitszustand der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz schlechter ist als jener der einheimischen Bevölkerung, ist bekannt. Das zweite Gesundheitsmonitoring bei Personen mit Migrationshintergrund in der Schweiz (GMM ll) soll weitere Erkenntnisse zum Thema liefern. mehr

01.09.2010

Fünf «Migrant-Friendly Hospitals» in der Schweiz

Migration und Gesundheit. Im Rahmen des Projekts «Migrant-Friendly Hospitals» entstehen in der Schweiz fünf Kompetenzzentren für eine migrantenfreundliche medizinische Versorgung. mehr

01.09.2010

Bund unterstützt kantonale Bedarfsanalysen

Gesundheit und Migration. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lädt die Kantone ein, Gesuche zur Finanzierung einer Bedarfsanalyse im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention einzureichen. Es soll untersucht werden, ob diese Angebote die Migrationsbevölkerung genügend miteinbeziehen oder ob diesbezüglich Veränderungen nötig sind. mehr