Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

23.10.2018

Wie kann die Gesundheitsversorgung von vulnerablen Gruppen optimiert werden?

Vernetzung. Wie können sozial benachteiligte Menschen erreicht und angesprochen werden? Wie kann ihre Gesundheitsversorgung optimiert werden? Die Studie «Sozialhilfe und Gesundheit» zeigt aktuelle Praxisbeispiele. Im Auftrag des BAG wird zurzeit auch ein Konzept erarbeitet, um die Versorgung älterer Menschen mit problematischem Konsumverhalten (insbesondere Alkohol) zu optimieren. mehr

23.10.2018

Mit Gesprächen die Bereitschaft zur Organspende erhöhen

Spendermangel. Die Kampagne «Rede über Organspende» des Bundesamtes für Gesundheit sensibilisiert die Schweizer Bevölkerung für das Thema Organspende. Sie soll anregen, über das Thema nachzudenken und darüber zu sprechen. mehr

23.10.2018

«Das Wort ist ein starkes Instrument»

5 Fragen an. Stefan Neuner-Jehle ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Leiter des Programms «Gesundheitscoaching-KHM» am Kollegium für Hausarztmedizin (KHM) in Freiburg. Bei diesem Programm geht es darum, die Gesundheitsfachleute auszubilden, damit sie Patientinnen und Patienten in ihrer Gesundheits- kompetenz coachen können. Das Wort und die eigene Rolle sind hier die Medizin. mehr

23.10.2018

«Eine gute Beziehung zum Patienten kann mehr bewirken als ein Medikament»

Spezialistin. Kommunikation zwischen Gesundheitsfachperson und Patientin und Patient ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Insbesondere im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention kann die richtige Kommunikation ein entscheidender Faktor sein, um eine Veränderung zu erzielen. Sabina Hunziker, Professorin für Medizinische Kommunikation am Universitätsspital Basel, legt daher grossen Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Fachpersonen. mehr

06.09.2018

Wie Jugendliche einen sensiblen Umgang mit Alkohol lernen können

MobileCoach Alkohol. Das mobiltelefonbasierte Programm MobileCoach Alkohol motiviert Jugendliche für einen Zeitraum von drei Monaten mittels individualisierter SMS-Nachrichten zu einem sensiblen Umgang mit Alkohol. Es erwies sich als wirksam zur Reduktion des Rauschtrinkens und wird derzeit in mehreren Kantonen eingesetzt. mehr

06.09.2018

Zu zweit durch den Rauchstopp mit der SmokeFree Buddy App

Erfahrungsbericht. Seit über zwei Monaten sind Mara und Roger rauchfrei und geniessen die neu erlangte Unabhängigkeit. Doch der Nikotinentzug und das Durchbrechen der täglichen Routine war und ist teilweise noch immer ein schwieriges Unterfangen. Mit der SmokeFree Buddy App haben sie sich gegenseitig bei der Entwöhnung unterstützt. Bei einem Treffen haben die beiden verraten, mit welchen Herausforderungen sie beim Rauchstopp konfrontiert wurden und wie ihnen die Smoke- Free Buddy App geholfen hat, diese zu meistern. mehr

06.09.2018

Mehr Chancengleichheit dank mHealth?

Digitale Benachteiligung. Die starke Verbreitung von Smartphones quer durch alle Bevölkerungsgruppen lässt das Potenzial erahnen, das für Prävention und Gesundheitsförderung genutzt werden könnte. Ein Smartphone zu besitzen, heisst jedoch nicht in jedem Fall, mHealth- Angebote adäquat in Anspruch nehmen zu können. mehr

06.09.2018

Auf SafeZone.ch stellen Suchtgefährdete ihre Fragen per E-Mail

Studienergebnisse. Das Internet eröffnet neue Wege, auch in der Suchtberatung. Auf SafeZone.ch beantworten Fachpersonen Fragen zu Suchtproblemen per E-Mail, Einzelsprechstunde oder Gruppenchat – anonym, kostenlos und professionell. mehr

02.05.2018

Wenn es für Jugendliche schwierig wird

Interprofessionelle Fachtagung in der Früherkennung und Behandlung vulnerabler Jugendlicher. Am 8. März haben sich Fachpersonen aus den Bereichen Suchthilfe, Jugend- und Erziehungsberatung, der Psychiatrie und verschiedenen regionalen Gesundheitsfachstellen in Biel zum Austausch über Früherkennung und Behandlung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen getroffen. Das Ziel der Tagung, welche vom Fachverband Sucht und GREA organisierten und vom BAG unterstützt wurde, war es, die Fachpersonen über die Professions- und Institutionsgrenzen hinaus zu vernetzen und verschiedene Ansätze und Modelle kennenzulernen. mehr

02.03.2018

Das Bewusstsein für seltene Krankheiten verbessern

Seltene Krankheiten. Der 8. Internationale Tag der Seltenen Krankheiten in der Schweiz wird dieses Jahr mit dem Thema «Diagnose – was nun?» begangen. Was es heisst, lange keine Diagnose zu erhalten, und was es dringend braucht, um diesen Umstand zu verbessern, sagt uns Jean-Marc Nuoffer, leitender Arzt Stoffwechselanalytik und Leiter des Interdisziplinären Stoffwechselteams am Inselspital in Bern. mehr