Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

08.01.2018

Zahlen, Fakten, Hintergründe

Gesundheitliche Chancen(un)gleichheit. Das Prinzip der Chancengleichheit ist in der schweizerischen Bundesverfassung verankert. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass die Chancen auf ein gesundes Leben sogar innerhalb der gleichen Stadt ungleich verteilt sein können. mehr

08.01.2018

«Die Diversität ist bereichernd und immer mehr eine Realität.»

Interview mit Patrick Bodenmann. Chancengleichheit heisst im Spital nicht eine für alle identische Behandlung, sondern eine auf jeden Patienten und jede Patientin individuell abgestimmte Behandlung – eine, die dem jeweiligen Gesundheitsproblem und dem Menschen gerecht wird. Patrick Bodenmann kennt dieses anspruchsvolle Thema ebenso aus theoretischer wie aus praktischer Sicht: als Universitätsprofessor, als Mitbegründer der Swiss Hospitals for Equity und als Leiter einer Poliklinik im Universitätsspital Lausanne. mehr

08.01.2018

Interkulturelles Dolmetschen bringt und hat Erfolg

Interkulturelles Dolmetschen. Fremdsprachige benötigen bei Beratungsgesprächen oder Konsultationen oft interkulturelles Dolmetschen. Sonst kann ihr chancengleicher Zugang zu unserem Gesundheitswesen nicht gewährleistet werden. Das BAG fördert den Einsatz und die Qualität des interkulturellen Dolmetschens mit Erfolg. In Zukunft wird es aber noch schnellere und kundenfreundlichere Lösungen brauchen. mehr

08.01.2018

Verstehen und verstanden werden – traumatisierte Geflüchtete und die Arbeit mit interkulturell Dolmetschenden

Forum. Schätzungen zufolge leiden aktuell 40 bis 50 Prozent aller Asylsuchenden und Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten unter verschiedenen Trauma-Folgeerkrankungen. Viele von ihnen haben wiederholt traumatische Situationen durch Krieg, Folter und lebensbedrohliche Fluchtwege erlebt. In der Schweiz angekommen, sind sie mit einer neuen Kultur und mit aufenthalts- und sozialrechtlichen Bestimmungen konfrontiert, die ihre Lebensbedingungen über Jahre gravierend beeinflussen. mehr

08.01.2018

Kommunikation mit der Migrationsbevölkerung – eine Herausforderung

Kampagnen. Eine Aufgabe des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Bereich der gesundheitlichen Chancengleichheit ist es, benachteiligte Bevölkerungsgruppen mit Gesundheitsinformationen besser zu erreichen und damit ihre Gesundheitskompetenz zu erhöhen. Herkömmliche Massnahmen erreichen aber oftmals gerade diejenigen Menschen nicht, die sie am nötigsten haben. Migesmedia ist eine Plattform für Medien in den Sprachen der Migrationsbevölkerung, die vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) im Auftrag des BAG aufgebaut wurde. Auch das BAG nutzt Migesmedia für seine Kampagnen, wie hier anhand des Beispiels der SmokeFree-Kampagne gezeigt wird. mehr

08.01.2018

Chancengleiche Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug

Äquivalenzprinzip. Frische Luft,genügend Raum und Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, sinnstiftende soziale Kontakte und der Zugang zur Gesundheitsversorgung. Diese Voraussetzungen für eine gute Gesundheit gelten auch für Menschen im Freiheitsentzug. Wie weit sie in der Schweiz erfüllt sind und wo die Aufgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) liegen, sind Gegenstand der folgenden Betrachtung. mehr

08.01.2018

«Die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen ist leider ein weltweites Phänomen.»

5 Fragen an Thomas Ihde-Scholl. Menschen mit einer psychischen Erkrankung werden aufgrund ihrer Erkrankung oft stigmatisiert und stigmatisieren sich deswegen selbst. Zu oft erhalten sie bei einer körperlichen Erkrankung auch nicht die Hilfe, die sie benötigen würden – wegen der scheinbar vordringlichen psychischen Erkrankung. Deshalb leben die Betroffenen bis zu 25 Jahre weniger lang als gesunde Menschen. Thomas Ihde-Scholl, Chefarzt Psychiatrie der Spitäler fmi AG, Interlaken, und Präsident der Stiftung Pro Mente Sana, liefert uns Hintergründe und mögliche Lösungsansätze. mehr

08.01.2018

Chancengleichheit für psychisch erkrankte Personen in der medizinischen Versorgung erhöhen

Koordinierte Versorgung. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat im Rahmen des Projekts «Koordinierte Versorgung» (1) eine Situationsanalyse erstellen lassen, welche die Herausforderungen in der koordinierten Versorgung von psychisch erkrankten Personen mit zusätzlichen körperlichen Erkrankungen aufzeigt. Die Vielfalt und Komplexität von psychisch- somatischen Komorbiditäten erfordert sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung und Betreuung mehr Aufmerksamkeit. mehr

01.01.2018

„Wenn es für Jugendliche schwierig wird“ - Interprofessionelle Fachtagung

Tagungshinweis. Am 8. März findet in Biel die nationale Fachtagung zum Thema „Wenn es für Jugendliche schwierig wird“. Die interprofessionelle Fachtagung wird organsiert vom Fachverband Sucht, mit der Unterstützung von Infodrog, GREA, dem BAG und von Fachleuten. Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.fachverbandsucht.ch/de/events/48 mehr

23.11.2017

Neuauflage des «Gesundheitswegweiser Schweiz»

Migration und Gesundheit. Die Publikation «Gesundheitswegweiser Schweiz» ist zum vierten Mal aktualisiert worden und liegt jetzt wieder in 18 Sprachen vor. Sie hilft Migrantinnen und Migranten, sich im komplexen schweizerischen Gesundheitswesen zurechtzufinden. mehr