Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

08.01.2018

Kommunikation mit der Migrationsbevölkerung – eine Herausforderung

Kampagnen. Eine Aufgabe des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Bereich der gesundheitlichen Chancengleichheit ist es, benachteiligte Bevölkerungsgruppen mit Gesundheitsinformationen besser zu erreichen und damit ihre Gesundheitskompetenz zu erhöhen. Herkömmliche Massnahmen erreichen aber oftmals gerade diejenigen Menschen nicht, die sie am nötigsten haben. Migesmedia ist eine Plattform für Medien in den Sprachen der Migrationsbevölkerung, die vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) im Auftrag des BAG aufgebaut wurde. Auch das BAG nutzt Migesmedia für seine Kampagnen, wie hier anhand des Beispiels der SmokeFree-Kampagne gezeigt wird. mehr

08.01.2018

Chancengleiche Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug

Äquivalenzprinzip. Frische Luft,genügend Raum und Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, sinnstiftende soziale Kontakte und der Zugang zur Gesundheitsversorgung. Diese Voraussetzungen für eine gute Gesundheit gelten auch für Menschen im Freiheitsentzug. Wie weit sie in der Schweiz erfüllt sind und wo die Aufgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) liegen, sind Gegenstand der folgenden Betrachtung. mehr

08.01.2018

«Die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen ist leider ein weltweites Phänomen.»

5 Fragen an Thomas Ihde-Scholl. Menschen mit einer psychischen Erkrankung werden aufgrund ihrer Erkrankung oft stigmatisiert und stigmatisieren sich deswegen selbst. Zu oft erhalten sie bei einer körperlichen Erkrankung auch nicht die Hilfe, die sie benötigen würden – wegen der scheinbar vordringlichen psychischen Erkrankung. Deshalb leben die Betroffenen bis zu 25 Jahre weniger lang als gesunde Menschen. Thomas Ihde-Scholl, Chefarzt Psychiatrie der Spitäler fmi AG, Interlaken, und Präsident der Stiftung Pro Mente Sana, liefert uns Hintergründe und mögliche Lösungsansätze. mehr

08.01.2018

Chancengleichheit für psychisch erkrankte Personen in der medizinischen Versorgung erhöhen

Koordinierte Versorgung. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat im Rahmen des Projekts «Koordinierte Versorgung» (1) eine Situationsanalyse erstellen lassen, welche die Herausforderungen in der koordinierten Versorgung von psychisch erkrankten Personen mit zusätzlichen körperlichen Erkrankungen aufzeigt. Die Vielfalt und Komplexität von psychisch- somatischen Komorbiditäten erfordert sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung und Betreuung mehr Aufmerksamkeit. mehr

01.01.2018

„Wenn es für Jugendliche schwierig wird“ - Interprofessionelle Fachtagung

Tagungshinweis. Am 8. März findet in Biel die nationale Fachtagung zum Thema „Wenn es für Jugendliche schwierig wird“. Die interprofessionelle Fachtagung wird organsiert vom Fachverband Sucht, mit der Unterstützung von Infodrog, GREA, dem BAG und von Fachleuten. Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.fachverbandsucht.ch/de/events/48 mehr

23.11.2017

Neuauflage des «Gesundheitswegweiser Schweiz»

Migration und Gesundheit. Die Publikation «Gesundheitswegweiser Schweiz» ist zum vierten Mal aktualisiert worden und liegt jetzt wieder in 18 Sprachen vor. Sie hilft Migrantinnen und Migranten, sich im komplexen schweizerischen Gesundheitswesen zurechtzufinden. mehr

22.11.2017

Nationales Konzept Seltene Krankheiten: Umsetzung wird verlängert

Medienmitteilung. Die Umsetzung des Nationalen Konzepts Seltene Krankheiten wird bis Ende 2019 verlängert. Bis dahin sollen gemeinsam mit den Beteiligen Massnahmen umgesetzt werden, die mehr Zeit in Anspruch nehmen – so etwa die Schaffung von Referenzzentren zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten. Bei der Information, der Schaffung eines Registers, der Kostenübernahme sowie der Aus- und Weiterbildung wurden grosse Fortschritte erzielt. mehr

30.06.2017

Der Bund nimmt sich der pflegenden Angehörigen an

Pflegende Angehörige. Die Schweizer Bevölkerung wird zunehmend älter und der Mangel an Fachkräften im Arbeitsmarkt nimmt generell zu. Zugleich nimmt die Bereitschaft von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegeaufgaben für ihre Nächsten zu übernehmen, tendenziell ab. Die Gründe sind vielfältig. Da sich das Bildungsniveau in der Schweiz in Zukunft erhöhen dürfte, sind immer weniger Erwerbstätige bereit, unbezahlte Betreuungs- und Pflegeaufgaben zu übernehmen. Hinzu kommen veränderte Familienstrukturen, mehr Einpersonenhaushalte und die grössere räumliche Distanz zwischen den Angehörigen, die solche Aufgaben aufwendiger gestalten. Mit dem Förderprogramm «Entlastungsangebote für pflegende Angehörige» sollen Grundlagen geschaffen werden,damit die Betreuung oder Pflege ohne hohe Erwerbseinbussen oder Vorsorgelücken besser möglich wird. Es lehnt sich an den «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung betreuender und pflegender Angehöriger» an.¶ mehr

30.06.2017

Eine Impfung schützt die Nächsten

Impfschutz. Sich gegen eine Infektionskrankheit impfen zu lassen, ist zunächst einmal eine persönliche Schutzmassnahmen. Impfungen haben jedoch noch zwei weitere Wirkungsbereiche: Mit einer Impfung schützt man auch seine Nächsten und man trägt zum Schutz der Gesamtbevölkerung bei. mehr

30.06.2017

«Die Angehörigen haben ein Anhörungsrecht.»

5 Fragen an Sibylle Glauser. Die Psychologin ist Präsidentin des Netzwerks Angehörigenarbeit Psychiatrie (NAP), leitet die Angehörigenberatung der Universitären psychiatrischen Dienste Bern (UPD AG) und ist Mitglied des Care Teams des Kantons Bern, das notfallpsychologische Unterstützung leistet. Mit spectra spricht Sibylle Glauser über die Angehörigenarbeit in der Psychiatrie, auch als Betroffene – ihr Bruder leidet seit vielen Jahren an Schizophrenie. Wir erfahren, wie wichtig Gespräche mit Angehörigen im Sinne der Fremdanamnese sowohl dem Kranken zugutekommen als auch den Angehörigen, die dadurch Wertschätzung und Entlastung erfahren. mehr