Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

16.02.2015

«Safe Zone» verlängert Pilotphase bis 2016

Suchtberatung. Die neue Online-Beratung für Suchtfragen «Safe Zone» verzeichnete in den ersten neun Monaten über 800 Zugriffe pro Tag und über 300 Registrierungen. Vor der Aufnahme des Regelbetriebs sollen die Nutzerzahlen erhöht und möglichst viel Erfahrung mit den verschiedenen Beratungsangeboten, ihrer technischen Umsetzung und den Bedürfnissen der User gesammelt werden. Um die notwenigen Grundlagen zu schaffen und die Qualitätsentwicklung zu gewährleisten, wird das Pilotprojekt bis 2016 verlängert. mehr

16.02.2015

(K)ein Patentrezept für Präventionskampagnen

Forum Peter Matthys. Ziel jeder Präventionskampagne ist letztlich eine Veränderung der Einstellung bzw. des Verhaltens einer definierten Zielgruppe. Abhängig von der Komplexität der zu vermittelnden Botschaft und vom Wissensstand der anvisierten Zielgruppe braucht es in einer ersten Phase eine Sensibilisierung für das Risiko. Unter Umständen muss sogar schockiert werden, ehe mit sogenannten Verhaltensanweisungen gearbeitet werden kann. In der Regel braucht es eine Kampagne mit einer minimalen Laufzeit von drei Jahren. Je komplexer die Botschaft und je weniger finanzielle Mittel pro Jahr zur Verfügung stehen, desto länger muss in dieselbe Kerbe gehauen werden. mehr

16.02.2015

Optimierung der kantonalen Gesundheitsförderung

Kantonale Bedarfsanalysen. Im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit analysierten fünfzehn Kantone, wie gut ihre Angebote im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention auch die Migrationsbevölkerung mit einbeziehen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor, und in einer zweiten Etappe sollen Verbesserungsvorschläge realisiert werden. mehr

01.12.2014

Suizidprävention – eine ewig junge Forderung

Forum Barbara Weil. 2012 nahmen sich in der Schweiz 285 Frauen und 752 Männer das Leben. Sie hinterliessen je fünf bis zehn Angehörige und Nahestehende in grosser Trauer ob der unbegreiflichen Tat. mehr

01.09.2014

«Bald gibt es zwei Generationen im Ruhestand. Der Generationenvertrag muss auch zwischen ihnen ausgehandelt werden.»

Interview mit Pascal Couchepin. Der frühere Bundesrat empfängt uns an einem Donnerstagmorgen Anfang Juli. Pascal Couchepin, der im April 72 Jahre alt geworden ist, sitzt auf einer Holzbank vor seiner Familienvilla in Martigny im Unterwallis und beaufsichtigt zwei seiner Enkelinnen beim Spiel. Der grossgewachsene Senior trägt Jeans und eine grüne Freizeitjacke. Seine Gattin breitet ein buntes Tischtuch über den Gartentisch, aber weil die Sonne schon früh sehr heiss vom Himmel brennt, setzen wir uns in den Schatten auf die Terrasse. Pascal Couchepin serviert eigenhändig drei Espressi in zierlichen Tassen und streckt uns eine Tafel dunkle Schokolade entgegen: «Nehmen Sie sich bitte ein rechtes Stück», fordert er uns auf, «und schiessen Sie los mit Ihren Fragen!» mehr

01.09.2014

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Der französische General und Staatsmann Charles de Gaulles hat mal gesagt: «La vieillesse est un naufrage.» Das illustriert treffend, wie das Alter lange empfunden wurde – als Schiffbruch. In der Vormoderne blieb das Leben oft Fragment. Die Menschen starben in der Regel jung. Wer dennoch altern durfte, empfand es häufig als Last, wenn die Sinnpfeiler Arbeit und Familie wegfielen und sich zunehmend körperliche Beschwerden und Einsamkeit einstellten. mehr

01.09.2014

​«Nicht mehr alles Machbare tun, zugunsten der Seelenruhe»

Palliative Care. Wenn nicht mehr Heilung oder lebensverlängernde Massnahmen, sondern Leidenslinderung und die ganz persönliche Lebensqualität des Patienten im Zentrum stehen, spricht man von Palliative Care. Diese wird in der Alterspflege zunehmend wichtig. Eine Broschüre zeichnet mit feinfühligen Geschichten von Betroffenen und Fachleuten ein berührendes Porträt dieses Ansatzes. mehr

01.09.2014

Grippe: erhöhtes Risiko bei über 65-Jährigen

Grippeimpfung. Die Grippe kann insbesondere bei Menschen mit erhöhten Komplikationsrisiken schwerwiegende Folgen haben. Davon betroffen sind auch Personen ab 65 Jahren. Von den bis zu 1500 jährlichen grippebedingten Todesfällen in der Schweiz entfallen 90% auf ältere Menschen. Eine jährliche Grippeimpfung von Seniorinnen und Senioren und ihres nahen Umfelds bietet Schutz. mehr

01.09.2014

Online-Weiterbildung für Gesundheitsfachleute

Migration und Gesundheit. Bei der medizinischen Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund kommt es oft zu Verständigungsschwierigkeiten. Mit dem neuen E-Learning «Interaktion und Qualität» des Bundesamts für Gesundheit können Gesundheitsfachleute ihre Kenntnisse und Kompetenzen verbessern. mehr

01.11.2013

Sexuelle Gesundheit und Transmenschen: Terra incognita?

Eine vernachlässigte und verletzliche Gruppe. Viele internationale Studien zeigen eine besondere Vulnerabilität von Transmenschen, insbesondere im Bereich HIV und anderer sexuell übertragbarer Infektionen. mehr