Vulnerable Gruppen

Einzelne Gruppen der Bevölkerung sind gesundheitlich besonders verletzlich, sei es aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution (z.B. Behinderung, psychische oder Suchterkrankung, Schwangerschaft, hohes Alter, Migrationshintergrund) oder wegen ihrer sozioökonomischen Situation.

11.05.2015

Neue Fortbildungen in Früherkennung und Frühintervention im Kinder- und Jugendbereich

Jugend und Sucht. Der Fachverband Sucht hat in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Berufsverbänden zwei Konzepte für Fortbildungen zum Thema Früherkennung und Frühintervention F+F für die offene Jugendarbeit sowie für die Schulsozialarbeit und Schulleitende erarbeitet. mehr

11.05.2015

Süchtig und arbeitslos – Ausweg aus dem Teufelskreis

Arbeitslosigkeit und Sucht. Wer arbeitslos ist, ist besonders suchtgefährdet. Und wer suchtkrank ist, wird oder bleibt häufig arbeitslos. Damit Menschen nicht in diesen Teufelskreis geraten, ist die Zusammenarbeit von Fachleuten der Suchtberatung und der Arbeitsintegration gefragt. Letzten Sommer wurden an einer Tagung erste Brücken zwischen diesen zwei Bereichen geschlagen und Empfehlungen zur Lösung der Dualproblematik erarbeitet. mehr

11.05.2015

Zusammenarbeit zum Wohl Suchtkranker

Kooperation in der Suchthilfe. Wie sollten Grundversorger, Regelversorger, Suchthilfeeinrichtungen und Einrichtungen weiterer Lebensbereiche zusammenarbeiten, um die Behandlung suchtkranker Menschen optimieren zu können? Dieser Frage ging das Projekt «Kooperation und Koordination in der Versorgung suchtkranker Menschen» nach. mehr

23.03.2015

Jugendliche rauchen und trinken weniger häufig – aber die Prävention darf nicht nachlassen

Studie HBSC. Die neusten Resultate der Schülerinnen- und Schülerbefragung von 2014 zeigen eine deutliche Abnahme des Substanzkonsums, namentlich beim Alkohol und Zigarettenrauchen. Die 15-Jährigen von heute scheinen mit Suchtmitteln zurückhaltender umzugehen als früher. Am 23. März hat Sucht Schweiz die Ergebnisse der repräsentativen nationalen Schülerstudie in Bern vorgestellt. Die Untersuchung bei rund 10'000 Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren aus allen Landesteilen wird alle vier Jahre im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) durchgeführt. mehr

16.02.2015

«Safe Zone» verlängert Pilotphase bis 2016

Suchtberatung. Die neue Online-Beratung für Suchtfragen «Safe Zone» verzeichnete in den ersten neun Monaten über 800 Zugriffe pro Tag und über 300 Registrierungen. Vor der Aufnahme des Regelbetriebs sollen die Nutzerzahlen erhöht und möglichst viel Erfahrung mit den verschiedenen Beratungsangeboten, ihrer technischen Umsetzung und den Bedürfnissen der User gesammelt werden. Um die notwenigen Grundlagen zu schaffen und die Qualitätsentwicklung zu gewährleisten, wird das Pilotprojekt bis 2016 verlängert. mehr

16.02.2015

(K)ein Patentrezept für Präventionskampagnen

Forum Peter Matthys. Ziel jeder Präventionskampagne ist letztlich eine Veränderung der Einstellung bzw. des Verhaltens einer definierten Zielgruppe. Abhängig von der Komplexität der zu vermittelnden Botschaft und vom Wissensstand der anvisierten Zielgruppe braucht es in einer ersten Phase eine Sensibilisierung für das Risiko. Unter Umständen muss sogar schockiert werden, ehe mit sogenannten Verhaltensanweisungen gearbeitet werden kann. In der Regel braucht es eine Kampagne mit einer minimalen Laufzeit von drei Jahren. Je komplexer die Botschaft und je weniger finanzielle Mittel pro Jahr zur Verfügung stehen, desto länger muss in dieselbe Kerbe gehauen werden. mehr

16.02.2015

Optimierung der kantonalen Gesundheitsförderung

Kantonale Bedarfsanalysen. Im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit analysierten fünfzehn Kantone, wie gut ihre Angebote im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention auch die Migrationsbevölkerung mit einbeziehen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor, und in einer zweiten Etappe sollen Verbesserungsvorschläge realisiert werden. mehr

01.12.2014

Suizidprävention – eine ewig junge Forderung

Forum Barbara Weil. 2012 nahmen sich in der Schweiz 285 Frauen und 752 Männer das Leben. Sie hinterliessen je fünf bis zehn Angehörige und Nahestehende in grosser Trauer ob der unbegreiflichen Tat. mehr

01.09.2014

«Bald gibt es zwei Generationen im Ruhestand. Der Generationenvertrag muss auch zwischen ihnen ausgehandelt werden.»

Interview mit Pascal Couchepin. Der frühere Bundesrat empfängt uns an einem Donnerstagmorgen Anfang Juli. Pascal Couchepin, der im April 72 Jahre alt geworden ist, sitzt auf einer Holzbank vor seiner Familienvilla in Martigny im Unterwallis und beaufsichtigt zwei seiner Enkelinnen beim Spiel. Der grossgewachsene Senior trägt Jeans und eine grüne Freizeitjacke. Seine Gattin breitet ein buntes Tischtuch über den Gartentisch, aber weil die Sonne schon früh sehr heiss vom Himmel brennt, setzen wir uns in den Schatten auf die Terrasse. Pascal Couchepin serviert eigenhändig drei Espressi in zierlichen Tassen und streckt uns eine Tafel dunkle Schokolade entgegen: «Nehmen Sie sich bitte ein rechtes Stück», fordert er uns auf, «und schiessen Sie los mit Ihren Fragen!» mehr

01.09.2014

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Der französische General und Staatsmann Charles de Gaulles hat mal gesagt: «La vieillesse est un naufrage.» Das illustriert treffend, wie das Alter lange empfunden wurde – als Schiffbruch. In der Vormoderne blieb das Leben oft Fragment. Die Menschen starben in der Regel jung. Wer dennoch altern durfte, empfand es häufig als Last, wenn die Sinnpfeiler Arbeit und Familie wegfielen und sich zunehmend körperliche Beschwerden und Einsamkeit einstellten. mehr