Juli 2013 spectra 99 - Gesundheit macht Schule

Artikel in dieser Ausgabe

01.07.2013

Gesundheit macht Schule – Schule macht Gesundheit

Leitartikel. Die Bildung ist gemäss dem nationalen Gesundheitsbericht 2008 eine der wichtigsten sozioökonomischen Determinanten für die Gesundheit. Menschen mit höherer Bildung zeigen insgesamt ein gesundheitsförderlicheres Verhalten, fühlen sich gesünder und haben eine höhere Lebenserwartung als bildungsferne Bevölkerungsgruppen. Umgekehrt ist auch nachgewiesen, dass gesunde Schülerinnen und Schüler eine bessere schulische Leistung erbringen. Bildung und Gesundheit stehen demnach in Wechselwirkung zueinander. mehr

01.07.2013

Die Schule braucht gesunde Lehrpersonen

Forum Beat W. Zemp. Es gibt sehr viele Untersuchungen über die sinkende Gesundheit von Schulkindern, über die Risikofaktoren von Adipositas im Schulalter oder über den Konsum von Alkohol und Drogen im Jugendalter. Und es gibt ebenso viele Präventionsprogramme und Projekte, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. mehr

01.07.2013

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein Interesse an der Schule, weil diese eine wichtige Rolle für die öffentliche Gesundheit spielt. Alle Kinder haben in der Schweiz das Recht auf einen Grundschulunterricht. In den Jahren, welche Kinder und Jugendliche in der Schule verbringen, lernen sie auch vieles über ihre Gesundheit. Im Klassenzimmer erfahren sie Wissenswertes über Hygiene und Biologie, aber auch auf den Gängen und während der Pausen eignen sie sich Verhaltensweisen und Kompetenzen in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Umgang mit Stress-, Streit- oder Risikosituationen an. Davon profitieren sie ihr ganzes Leben lang. Wir wissen auch, dass sich ein gutes Schulklima positiv auf die Leistung von Lehrpersonen, Kindern und Jugendlichen auswirkt. mehr

01.07.2013

Dem Lernspass auf die Sprünge helfen

«schule bewegt». Schulen, die Bewegung auch ausserhalb des Sportunterrichts in den Schulalltag integrieren, haben guten Erfolg: Ihre Schülerinnen und Schüler sind aufnahmefähiger und haben mehr Freude am Schulalltag. Das Programm «schule bewegt» des Bundesamts für Sport bietet Ideen und praktisches Hilfsmaterial für mehr Bewegung im Klassenzimmer. mehr

01.07.2013

Mit der interaktiven Lebensmittelpyramide zu einer ausgewogenen Ernährung

Lebensmittelpyramide online. Die Schweizer Lebensmittelpyramide und das Tellermodell zeigen auf einen Blick, wie die gesunde, ausgewogene Ernährung eines Erwachsenen aussieht. Jetzt sind die beiden bewährten Modelle als interaktive Grafiken online abrufbar. mehr

01.07.2013

Unfallprävention: Sicher aktiv

Sicherheit in der Schule. Vor lauter Warnungen, Sicherheitsauflagen und besorgten Eltern trauen sich viele Lehrpersonen kaum mehr, mit der Klasse etwas zu unternehmen. Das muss nicht sein. Die bfu-Beratungsstelle für Unfallverhütung berät Schulen in Sachen Unfallprävention. mehr

01.07.2013

«Gsund und zwäg i de Schuel»

Kanton Aargau. Gute Gesundheit ist eine wichtige Ressource für eine erfolgreiche Bildung, und gute Bildung fördert die Gesundheit. Dieser Zusammenhang ist in vielen Studien mehrfach belegt. Der Kanton Aargau trägt dieser Erkenntnis Rechnung: In enger Zusammenarbeit haben das Bildungs- und das Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau im Jahr 2009 das Gesundheitsförderungsprogramm «Gsund und zwäg i de Schuel» lanciert. mehr

01.07.2013

Lehrergesundheit unter der Lupe

Arbeitsplatz Schule. Die Pädagogische Hochschule (PH) und die Hochschule für Angewandte Psychologie (APS) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) befassen sich intensiv mit der Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern. Ein Einblick in die drei aktuellen Projekte. mehr

01.07.2013

«Die Schule als zentraler Lebensraum, der prägend für den Erwerb von gesundheitswirksamen Lebensgewohnheiten und Kompetenzen ist, sollte Vorbildcharakter haben.»

Interview mit Daniel Frey. Bei Daniel Frey laufen viele Fäden zusammen. Als Direktor der Schulgesundheitsdienste der grössten Schweizer Stadt ist er mit allen Fragen konfrontiert, die sich um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und deren Familie wie auch der Lehrerinnen und Lehrer drehen. Wo drückt der Schuh aus Sicht des Experten am meisten, welche Entwicklungen beobachtet er und welche Erwartungen hat er an die anderen Akteure im Bereich Bildung und Gesundheit? mehr

01.07.2013

Nationale Präventionsprogramme ziehen Bilanz

Berichte der Programmphase 2008–2012. Nichtübertragbare Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sind heute weltweit die häufigste Todesursache. In über der Hälfte der Fälle sind sie auf Rauchen, Alkoholmissbrauch, zu wenig Bewegung oder auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen. Doch diese Krankheiten sind nicht einfach Schicksal: Mit einem gesunden Lebensstil lassen sie sich zu einem grossen Teil verhindern. Hier setzen die drei Nationalen Präventionsprogramme Alkohol, Tabak sowie Ernährung und Bewegung an: Sie sollen die Menschen dabei unterstützen, einen möglichst gesunden Lebensstil zu führen, sei es durch Information und Motivation (Verhaltensprävention), sei es durch das Schaffen gesundheitsförderlicher Verhältnisse und Gesetze (Verhältnisprävention). Alle drei Programme waren auf fünf Jahre, von 2008 bis 2012, angelegt und wurden noch während der Laufzeit um weitere vier Jahre verlängert, um die Kontinuität zu sichern und noch nicht Erreichtes weiter zu verfolgen. Nun liegen die Berichte für die ersten fünf Jahre vor. «spectra» fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. mehr

01.07.2013

Früherkennung und Frühintervention in Schulen: neue Praxistools

Früherkennung und Frühintervention, F+F. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit führten die Stiftung RADIX und die Hochschule für Sozialarbeit der Universität Freiburg von 2006 bis 2012 in der Romandie das Programm «Intervention précoce» auf Deutsch: Früherkennung und Frühinterven­tion) durch. Das Pilotprojekt trägt Früchte: Eine Reihe von Praxismerkblättern für Schulen und weitere Institutionen in der Romandie liegt vor. mehr

01.07.2013

«Schulische Gesundheitsförderung ist ein komplexer Ansatz, der reich mit Sinn und Werten befrachtet ist.»

5 Fragen an Barbara Bonetti. Wir sprachen mit der Verantwortlichen für das Tessiner «Forum per la promozione della salute nella scuola» über ihre Erfahrungen mit schulischer Gesundheitsförderung, die Zusammenarbeit von Bildung und Gesundheit und über ihre Erwartungen an das Bundesamt für Gesundheit. mehr

01.07.2013

Bundesrat verlängert das Programm Migration und Gesundheit

Chancengleichheit. Mit der Weiterführung des Nationalen Programms Migration und Gesundheit bis Ende 2017 will der Bundesrat zur Verbesserung der Gesundheit der Migrationsbevölkerung beitragen. Eine Publikation resümiert den Stand der Programmumsetzung und skizziert die zukünftigen Ziele und Massnahmen. mehr

01.07.2013

Nikotinersatzprodukte sollen kassenpflichtig werden

Tabakprävention. Studien beweisen: Eine Nikotinersatztherapie mit einer begleitenden professionellen Beratung führt zu einer signifikanten Abnahme der Anzahl Rauchender. Die Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP) empfiehlt deshalb, Nikotinersatzprodukte in den Grundleistungs­katalog der Krankenkassen aufzunehmen. mehr