Februar 2020 spectra 127 - Qualität und Patientensicherheit

Artikel in dieser Ausgabe

26.02.2020

Erhöhte Transparenz führt zu mehr Qualität und mehr Sicherheit

Leitartikel. Das BAG setzt sich seit Jahren für mehr Qualität im Schweizer Gesundheitswesen ein. Mit der neuen gesetzlichen Grundlage (Teilrevision KGV) beginnt nun eine Phase mit einem Fokus auf mehr Koordination und erhöhten Transparenzanforderungen. Zudem fokussiert der Bundesrat im Rahmen seiner gesundheitspolitischen Prioritäten (Gesundheit2020) auf die Reduktion von Healthcare-assoziierten Infektionen und die Wirksamkeit von Antibiotika. mehr

26.02.2020

Patientensicherheit: die Schweiz und Europa

Forschung. Der neueste Vergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, dass in der Schweiz Handlungsbedarf bei der Qualität besteht, insbesondere bei der Patientensicherheit. Gemäss der Studie «Gesundheit auf einen Blick 2019» befindet sich die Schweiz in Bezug auf die Qualität der Pflege im europäischen Mittel. mehr

26.02.2020

«Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, wie sicher unser System ist»

Interview. Die Stiftung Patientensicherheit macht unerwünschte Ereignisse in der Medizin zum Thema, ohne jemanden an den Pranger zu stellen. Das Ziel ist, das System so zu verändern, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen, sagt Dieter Conen, Präsident der Stiftung. mehr

26.02.2020

Was Spitäler tun, um Übertragungen von Keimen zu verhindern

Massnahmen. Mit zahlreichen Projekten und Initiativen beteiligen sich viele hiesige Spitäler an den Bemühungen, die Übertragungen von krankmachenden Keimen zu verhindern – und so die Anzahl Infektionen im Gesundheitswesen zu reduzieren und den Vormarsch multiresistenter Bakterien einzudämmen. mehr

26.02.2020

Wundinfektionen verringern

Prävention. Seit die Wundinfektionen in der Schweiz zentral erfasst werden und die Spitäler sich untereinander vergleichen können, nimmt die Infektrate ab. Mit dem Ziel, noch mehr Infektionen zu verhindern, stellt Swissnoso den Spitälern ein Inter­ventionsmodul zur Verfügung: Nun können medizinische Fachpersonen mit einer App überprüfen, ob sie die Massnahmen zur Infektionsprävention korrekt durchführen. mehr

26.02.2020

Mit Teamarbeit die Patientensicherheit erhöhen

Forum. Als der Verband der Waadtländer Spitäler (Fédération des hôpitaux vaudois, FHV) im Jahre 2015 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befragte, in welchem Prozentsatz der Situationen sie eine Handhygiene anwenden, lag der Durchschnittswert der Antworten bei 86 %. Wenn geschulte Beobachter diese Rate bewerteten, lag der Wert bei 62 %. Diese Kluft zwischen wahrgenommener und gemessener Compliance der Handhygiene musste Fragen aufwerfen. mehr

26.02.2020

Die Sicherheitskultur in Schweizer Spitälern stärken

Aus erster Hand. Wer zur Behandlung in ein Spital geht, vertraut darauf, dass dies ein sicherer Ort ist und dass er das Spital hoffentlich gesünder und vor allem unbeschadet wieder verlässt. Die Realität zeichnet aber manchmal ein anderes Bild: Etwa jede zehnte Person wird während des Spitalaufenthalts Opfer eines unerwünschten Ereignisses. Dabei handelt es sich etwa um Medikationsfehler oder um Spitalinfektionen. Die Hälfte davon wäre vermeidbar. mehr

26.02.2020

«Wir retten zwischen 5 und 8 Millionen Leben – pro Jahr»

Interview. 5 Fragen an den Experten für Infektionskrankheiten Didier Pittet vom Universitätsspital Genf. Er leitet seit 2005 ein weltweites Programm zur Bekämpfung von Infektionen in Spitälern, das auf dem sogenannten «Genfer Händehygienemodell» aufbaut. mehr

26.02.2020

Die Wirksamkeit von Antibiotika auch in Zukunft sichern

StAR. Der unsachgemässe und übermässige Gebrauch von Antibiotika führt dazu, dass mehr Bakterien Resistenzen entwickeln – und Infektionen nicht mehr mit diesen Arzneimitteln behandelt werden können. Doch eine Reihe von Massnahmen im Rahmen der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) sollen dafür sorgen, dass die Wirksamkeit dieser lebensrettenden Medikamente langfristig erhalten bleibt. mehr

26.02.2020

Qualitätsbericht des BAG: mehr Daten, mehr Transparenz

Empfehlung. Der nationale Qualitätsbericht des BAG zeigt auf, dass die Qualität der medizinischen Versorgung in der Schweiz ver­bessert werden muss. Die Hälfte der rund zehn Prozent der unerwünschten medizinischen Zwischenfälle während eines Spital­aufenthalts wäre vermeidbar. Aber vor allem fehlen die Daten, um die Qualität in der Versorgung zu messen. mehr

26.02.2020

Die Medikation in Pflegeheimen verbessern

Optimierung. Die grosse Mehrheit von Betagten in der stationären Langzeitpflege nimmt zu viele Medikamente ein. Das hat auch Spitaleintritte zur Folge. Nun testet das vom BAG finanzierte Programm «Sichere Medikation in Pflegeheimen» Massnahmen, damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime weniger ungeeignete Arzneimittel zu sich nehmen. mehr